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Werner Heel beendet nach dieser Saison seine Karriere. © Pentaphoto

„Respekt ist ein Fremdwort“: In Heel brodelt es

Werner Heel wird seine Karriere nach dieser Saison beenden. In den letzten Jahren erfuhr er von Seiten des Verbandes nicht die beste Behandlung, wie er gegenüber dem Tagblatt „Dolomiten“ schildert.

„Mit meinem fixen Startplatz im Weltcup (den er sich über den Europacup ergattert hat, Anm. d. Red.) nehme ich heuer niemandem einen Platz weg. Umso unverständlicher war, dass ich mir die Saisonvorbereitung selber bezahlen musste“, wird Heel, der insgesamt drei Weltcuprennen gewonnen hat und sieben weitere Male aufs Podest gefahren ist, im Tagblatt „ Dolomiten “ zitiert.

So durfte er in seiner Abschiedssaison erst zwei Wochen vor dem ersten Rennen mit dem Speed-Team trainieren und konnte keine Materialtests machen. „Es wäre besser gewesen, wenn mir Trainer und Verantwortliche sofort reinen Wein eingeschenkt hätten. Das Wort Respekt kennt man bei der FISI nicht.“

„Wenn ich sehe, wie sie mit Manuela umgegangen sind, kommt mir die Galle hoch.“
Werner Heel

Mittlerweile kann sich Heel nach Ende seiner Laufbahn auch keine Tätigkeit bei der FISI mehr vorstellen. „Wenn ich sehe, wie sie mit Manuela (Mölgg, Freundin von Heel, Anm. d. Red.) umgegangen sind nach ihrem Rücktritt, kommt mir die Galle hoch. Bei der FISI wirst du nur genommen, wenn du ins System passt.“

Warum Heel heuer trotzdem durchgehalten hat, welche Weggefährten dem Passeirer in den schwierigen Jahren die Treue gehalten haben und welche Pläne das Ski-Ass für das Leben nach seiner Karriere hat – das lesen Sie in der Donnerstags-Ausgabe des Tagblatts „ Dolomiten “.

Autor: det

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