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Weiterhin zum Zuschauen verdammt: Sofia Goggia ist noch nicht fit.

Rückkehr erst zur WM? Goggia fällt weiter aus

Ski-Ass Sofia Goggia ist noch nicht bereit für eine Rückkehr in den Weltcup. Stattdessen verzögert sich das Comeback der Olympiasiegerin weiterhin.

Kurz nach Weihnachten versuchte die 26-Jährige in La Thuile ihre ersten Schwünge auf Schnee. Im Oktober war Goggia beim Training in Hintertux harmlos gestürzt, hatte sich dabei aber eine Knöchelfraktur zugezogen. Diese macht der Italienerin weiterhin zu schaffen. Das Training, das von Elite-Nationaltrainer Ettore Mosca Barberis beaufsichtigt wurde, war ein Reinfall. Die bittere Erkenntnis: Das Weltcup-Comeback ist noch nicht in Sicht.

St. Anton und Cortina kein Thema

Die Weltcup-Stationen in St. Anton (12. und 13. Jänner) und Cortina (19. und 20. Jänner), wo Goggia im Vorjahr die Abfahrt gewonnen hatte, sind kein Thema. Stattdessen peilt Goggia die Ski-WM in Schweden (5. bis 17. Februrar) an. Auch wenn die Hoffnungen auf eine Medaille gesunken sind. „Im Herbst habe ich hart trainiert und ich denke, dass eine Medaille im Super-G und der Abfahrt in Reichweite gewesen wären. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, wo ich stehe. Wir werden sehen“, wird Goggia in der Gazzetta dello Sport zitiert.

Übrigens: Marcel Hirscher hatte im Sommer 2017 dieselbe Verletzung erlitten. Und ausgerechnet beim Ski-Superstar holte sich Goggia Rat ein, wie man schneller auf die Piste zurückkehren könnte. Zudem wurde die „Azzurra“ von Hirscher-Physiotherapeut Josef Percht behandelt. Hirscher brauchte 87 Tage um sein erstes Weltcup-Rennen nach der Knöchelverletzung zu absolvieren. Bei Goggia sind mittlerweile 81 Tage vergangen.

Autor: cst

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