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Schluss, aus, vorbei: Rücktritt im Schweizer Ski-Team. © AFP / JOE KLAMAR

„Rücktritt – ich höre mit dem Skirennfahren auf“

Mitten in der Saison gibt es im Schweizer Ski-Lager einen Rücktritt zu vermelden. Eine Entscheidung, die dem einstigen großen Versprechen nicht leichtgefallen ist.

Als sich Nils Mani 2013 bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Quebec die Abfahrts-Goldmedaille umhängen durfte, war für die so begeisterte Ski-Schweiz ein neues Versprechen für die Zukunft geboren. Der Durchbruch an die Weltspitze gelang Mani in der Folge aber nicht so richtig, trotzdem bringt er es auf 60 Weltcuprennen und zwei Top-10-Plätze. Jetzt ist aber Schluss.


Der 29-Jährige hat auf den sozialen Netzwerken bekanntgegeben, dass er seine Skier in die Ecke stellt. „Rücktritt – ich höre mit dem Skirennfahren auf“, schreibt er zu seinen Fans. „Ich wollte unbedingt noch einmal die beiden großen Klassiker Wengen und Kitzbühel erleben und fahren. Leider hat das nicht wie gewünscht funktioniert und somit habe ich keine realistischen Chancen mehr, Ende Winter in den Top 25 der Welt zu sein, was mein klares Ziel war in dieser Saison“, begründet Mani seine Entscheidung.

Trotzdem ist der Skifahrer aus Diemtigtal im Schweizer Kanton Bern froh, was er in all den Jahren erlebt hat. „Die Entscheidung ist sicher nicht ganz einfach für mich, trotzdem bin ich glücklich über alles, was ich in dieser Zeit erleben durfte. Während meiner Schulzeit hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal 10 Jahre im Weltcup dabei bin und 60 Weltcuprennen für die Schweiz fahren darf.“

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