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In Wengen sollen – genauso wie in Kitzbühel – 2 Abfahrten ausgetragen werden. © AFP / FABRICE COFFRINI

Einige Änderungen: So soll die neue Ski-Saison aussehen

Die FIS hat den provisorischen Weltcup-Kalender für die Saison 2021/22 nochmals angepasst.

Die Parallel-Rennen in Lech/Zürs (am 13. und 14. November) der Damen und Herren sollen nun doch ausgetragen werden. Zusätzlich ist für das Weltcup-Finale in Courchevel/Meribel (Frankreich) ein Team-Parallel-Event geplant.


Das hat das Alpin-Komitee des Ski-Weltverbands FIS bei den Beratungen zum Kalender für die Saison 2021/22 beschlossen. Darüber hinaus wurde entschieden, dass bis auf Olympia keine Alpine Kombination ausgefahren werde, nach einem Jahr Pause wegen Corona wieder Rennen in Nordamerika geplant sind und dass bei den Klassikern in Wengen und Kitzbühel je zwei Abfahrten und ein Slalom anstehen.

Die Parallel-Rennen in Lech/Zürs sollen auch im kommenden Weltcup-Winter ausgetragen werden.

Der neue Rennkalender soll bei Frauen und Männern je 18 Speed- und Technik-Rennen beinhalten. Bei den Herren sind 11 Abfahrten, 7 Super-Gs, 8 Riesentorläufe und 10 Slaloms vorgesehen. Für die Damen sind pro Disziplin 9 Rennen geplant. Der Auftakt findet am vorletzten Oktober-Wochenende in Sölden statt. Aus heimischer Sicht sind die Stationen Gröden, Alta Badia und Kronplatz auch für den kommenden Weltcup-Winter vorgesehen.

>>> Ein ausführliches Interview mit FIS-Rennchef Markus Waldner gibt es auf s+ <<<
Keine Herren-Abfahrt in Garmisch
Im Olympia-Winter wird auf der traditionellen Kandahar-Piste in Garmisch-Partenkirchen keine Abfahrt der Herren stattfinden. Statt wie gewohnt einer Abfahrt und eines weiteren Events auf der Kandahar – entweder Riesenslalom oder Super-G – steigen in Garmisch zwei Slaloms. Diese sind am Gudiberg geplant, wo letztmals bei der WM 2011 Eliterennen stattfanden. Seither waren die Slalom-Asse nicht mehr in Garmisch.

Der Grund für die schon länger geplanten Änderungen im Kalender ist Olympia in Peking: Die dortigen Wettkämpfe beginnen mit Speed-Events der Männer, die deshalb am letzten Wochenende vor den Winterspielen keine Rennen mehr fahren.

Der Kalender ist noch nicht fix. Er muss vom FIS-Council am 4. Juni noch abgesegnet werden. Hier geht’s zum provisorischen Rennkalender.

Schlagwörter: Wintersport

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Kommentare (1)

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Hermann Zanier [melden]

wahrscheinlich gefallen die Parallelrennen den Afrikanischen Schinationen; die Österreicher verblöden auch nur mit ihrem Erneuerungswahn. Interessant ist aber wichtiger als neu

13.05.2021 15:34

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