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Stephanie Brunner verletzte sich schwer am Knie. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Saison-Aus für Österreichische Ski-Hoffnung

Österreichs Ski-Hoffnung Stephanie Brunner ist am Freitag erneut von einer schweren Knieverletzung zurückgeworfen worden.

Wie am 20. März des Vorjahres erlitt die Tirolerin einen Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie. War es vor knapp zehn Monaten bei den österreichischen Meisterschaften in Saalbach-Hinterglemm ohne Sturz passiert, geschah es nun beim Training in Pozza di Fassa in Italien.

Diesmal ging ein Sturz voraus, unspektakulär war es aber erneut. Die darauffolgende MRI-Untersuchung in Innsbruck brachte die niederschmetternde Diagnose. Betroffen sind das vordere Kreuzband und der Innenmeniskus, Brunner wird am Samstag operiert. Die WM-Saison ist für die Zillertalerin natürlich vorbei, im Riesentorlauf galt sie für die Titelkämpfe in Aare in ihrer Spezialdisziplin als absolute Podestplatz-Kandidatin.

„Klar ist es bitter, aber es ist, wie es ist und ich blicke positiv nach vorne“, lautete Brunners gefasster Kommentar nach der Diagnose. „Es ist mir schon einmal gelungen stark zurückzukommen und ich werde es auch ein zweites Mal schaffen.“ Beim ersten Mal hat sie kein Weltcup-Rennen verpasst, denn zum Saison-Auftakt in Sölden stand sie wieder am Start, wurde Fünfte. In Killington als Dritte und am Semmering als Vierte bestätigte sich die Tuxerin als beste ÖSV-Riesentorläuferin.

Autor: apa/det

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