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Österreichischer Speedfahrer hat sich schwer verletzt. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

„Schade, dass meine Saison zu Ende ist“

Wer auf der Streif in Kitzbühel ein Rennen bestreitet, der setzt sich immer einem gewissen Risiko aus. Manchmal geht es auch schief, wie im Falle einer österreichischen Ski-Hoffnung.

Für Skirennläufer Julian Schütter ist die Saison vorzeitig beendet. Der Steirer zog sich am Samstag bei seinem Sturz in der Hahnenkammabfahrt einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Meniskusverletzung im linken Knie zu. Das ergab eine MRT-Untersuchung in Kitzbühel.


„Schade, dass meine Saison so zu Ende geht, ich war mir aber dem Risiko immer bewusst. Jetzt hoffe ich, dass die Operation gut verläuft und ich dann rasch mit der Rehabilitation beginnen kann“, erklärte der 24-Jährige, der noch selbst ins Ziel runterfuhr. Er wird am Sonntag in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck operiert.

Kein alltäglicher Skifahrer

Schütter kam in seiner ersten Weltcupsaison fünfmal in die Top 30 und hatte auch gute Chancen, bei der WM in Courchevel/Meribel zumindest in den Abfahrtstraining starten zu dürfen. In den vergangenen Wochen war der Österreicher in die Schlagzeilen geraten, weil er neben seiner Tätigkeit als Skifahrer auch Klima-Aktivist, Mitglied der „Fridays-for-Future“-Bewegung und Vegetarier ist.

Österreichs Speedteam wird nach dem Rücktritt von Dreifach-Olympiasieger Matthias Mayer sowie den verletzungsbedingten Ausfällen von Max Franz, Daniel Danklmaier (soll demnächst Comeback geben), Christian Walder und Christopher Neumayer immer kleiner.

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