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Beinahe-Crash im Europacup.

„Schauriger Moment“: Ski-Ass mit großem Schutzengel

Dass der Skisport gefährlich ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nun gab es im Europacup eine Situation, die beinahe in einer Katastrophe geendet hätte.

Im französischen Orcières Merlette stand am Mittwoch ein Super-G des Europacups auf dem Programm. Dabei kam es zu einem Schockmoment. Mit der Nummer 39 schwang sich Joan Verdu (25) auf die Strecke. Der Skifahrer aus Andorra (13 Weltcup-Starts) war gut unterwegs, fuhr voll konzentriert – und schrammte dann an einem Crash vorbei.


Nach einer langgezogenen Kurve tauchte nämlich plötzlich ein Pistenarbeiter auf der Strecke auf. Verdu und der Helfer entgehen dem Zusammenprall nur um wenige Zentimeter – ein Schock-Moment, den der Skifahrer aber erstaunlich gut wegsteckte. Im Ziel stand ihm nämlich ein solider 11. Platz zu Buche.



Wie so etwas passieren konnte? Der Läufer vor Verdu – nämlich Federico Simoni aus Italien – war bei seiner Fahrt gestürzt. Da die Start-Intervalle sehr kurz sind, war Verdu bei Simonis Sturz schon unterwegs – das war dem Pistenarbeiter, der die Strecke wieder auf Vordermann bringen wollte, offenbar entgangen. Glücklicherweise kam Verdu mit dem Schrecken davon, schrieb in den sozialen Medien aber: „11. Platz heute in der Abfahrt nach einem schaurigen Moment. Ich bin froh, dass ich ohne Sturz durchgekommen bin und glücklich mit dem Resultat.“

Wie brutal ein solcher Zusammenprall ausgehen kann, wurde im Jahr 2002 ersichtlich: Der Schweizer Werner Elmer war damals in einen Pistenarbeiter gekracht und verlor mit nur 20 Jahren sein Leben. Wenige Monate zuvor ereilte die 31-jährige Französin Regine Cavagnoud dasselbe Schicksal, als sie beim Abfahrtstraining mit einem Trainer kollidierte und kurz darauf den schweren Verletzungen erlag.

Autor: det

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