L Ski Alpin

Normalerweise werden Alex Vinatzer & Co. in Schladming von rund 50.000 Fans angefeuert. © APA / ERWIN SCHERIAU

Schladming-Nightrace 2021: 4 Südtiroler dabei

Keine berstenden Tribünen, keine sich durch die Weltcup-Meile wälzenden Feierwütigen. Das Slalom-Nightrace in Schladming am Dienstag wird anders als alle Ausgaben davor, auch für die Südtiroler.

Normalerweise zählt das Flutlicht-Spektakel um die 50.000 Besucher. Tausende treiben sich zusätzlich dicht gedrängt in der zur Partymeile umfunktionierten Innenstadt herum oder in erlaubten Bereichen auf dem Hang. Dies alles wird es in Zeiten von Corona nicht geben.


Nachdem die Slalom-Klassiker in Wengen und Kitzbühel (sie wurden in Flachau ausgetragen) im Jänner coronabedingten Verschiebungen zum Opfer gefallen waren, steht nun immerhin dem Nightrace in Schladming nichts mehr im Wege. Am Dienstag erwartet die Slalom-Elite auf der Planei (zählt zu den schwierigsten Slalom-Hängen im Weltcup) eine „sehr knackige Piste“. Das versicherte Hans Grogl, der Präsident des Organisationskomitees des Schladminger Nightrace. Schon seit einigen Tagen bewegen sich die Temperaturen in der Nacht weit unter dem Gefrierpunkt.

Findet Vinatzer wieder zu seiner Form?
Aus Südtiroler Sicht will vor allem Alex Vinatzer Wiedergutmachung betreiben. Dass der junge Grödner viel Potential hat, hat er in dieser Saison mit den Plätzen 4 (in Alta Badia) und 3 (in Madonna) bereits eindrucksvoll gezeigt. Aktuell scheint es auch eine Kopfsache zu sein, nachdem er zuletzt 4 Mal in Folge ausschied. In Schladming konnte er im Vorjahr mit Platz 6 jedenfalls aufzeigen, auch wenn nach dem Rennen vor allem über die Flitzerin, die während seines 2. Durchgangs die Ziellinie überquerte, gesprochen wurde.

Simon Maurberger hat gute Erinnerungen an Schladming. © pentaphoto

Neben Vinatzer sind aus heimischer Sicht Manfred Mölgg, Simon Maurberger und Tobias Kastlunger am Dienstagabend dabei. Während Kastlunger zum 1. Mal in Schladming am Start sein wird, haben Mölgg (er stand hier inklusive der WM 2013 schon 3 Mal am Podest) und Maurberger (er feierte im Vorjahr hier mit Rang 5 sein bestes Weltcup-Ergebnis) bereits sehr gute Erinnerungen an die Planei.

Das Aufgebot der Azzurri komplettieren Stefano Gross, Federico Liberatore, Giuliano Razzoli und Tommaso Sala. Der 1. Durchgang beginnt um 17.45 Uhr. Das Finale geht dann ab 20.45 Uhr über die Bühne. Mit dem SportNews Liveticker verpassen Sie nichts.

Autor: dl

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