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Hannes Reichelt, Ski-Ass aus Österreich.

Schluss mit Ruhe in Hannes Reichelts Ski-Pension

Hannes Reichelt hat eine denkwürdige Ski-Karriere hinter sich. Nach Ende der Saison 2020/21 hat der Österreicher im stolzen Alter von 40 Jahren einen Schlussstrich gezogen. Nun hat der Routinier jedoch schon das nächste Projekt vor Augen.

Hannes Reichelt ist ein ruhiger und besonnener Typ. Das machte ihn in all den Jahren im Weltcup-Zirkus so beliebt. Dass er noch bis ins hohe Skifahrer-Alter von 40 Jahren aktiv geblieben ist, zeigt, wie groß seine Liebe zu diesem Sport ist. Es überrascht also nicht, dass er auch nach seiner Laufbahn in diesem Milieu bleiben möchte.


Wie die Kronen-Zeitung berichtet, hat Reichelt die Trainerausbildung absolviert. „Wäre ja doch schade, wenn man all die Erfahrung und sein Wissen nicht weitergeben könnte“, so der Salzburger, der zu Südtirol einen besonderen Bezug hat: Seine Frau Larissa stammt nämlich aus Sulden. Mittlerweile wohnt die Familie – zu der auch Söhnchen Niklas zählt – in Innsbruck.

Gerüstet für den Trainerjob
Für Reichelt war es eine ungewöhnliche Situation, hinter den Büchern zu hocken. „Ich bin einige Tage vor den Büchern gesessen. Ich muss sagen, mein Hirn ist kein Schwamm, das ist irgendwie ausgetrocknet in den letzten Jahren“, witzelt der Super-G-Weltmeister von 2015. Wann das Abenteuer als Trainer für den Österreicher beginnt, ließ er offen. „Ich habe jetzt den Trainerschein. Wenn die Zeit reif ist, dann möchte ich als Trainer arbeiten und die Erfahrung, die ich habe, weitergeben“, erklärte Reichelt vor wenigen Tagen im Gespräch mit Südtirol 1.

Zurzeit ist der bald 41-Jährige (am 5. Juli feiert er Geburtstag) als Full-Time-Papa eingespannt. „Der Kleine fordert einen“, so Reichelt mit einem Schmunzeln über seinen Sohn Niklas. Wie die nächsten Monate aussehen, dafür hat sich der Salzburger schon vage Pläne geschmiedet. „Ich möchte ab Herbst ein Studium beginnen, das in Richtung Wirtschaft und Marketing geht“, erklärt er. Ob ihm der Ski-Sport nicht fehlen werde? „Wenn ich die Rennen im TV sehe, wird es mich sicher guzzeln. Auch die Gespräche mit Christof Innerhofer bei der Pistenbesichtigung werden mir abgehen. Aber ich bin mit meiner Entscheidung glücklich.“

Schlagwörter: Wintersport

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