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Ein schrecklicher Sturz hat sich im Fassatal zugetragen. © ANSA / ANDREA SOLERO

Schreie von Shootingstar erschüttern die Ski-Damen

Eine schreckliche Szene hat sich beim Super-G der Damen am San-Pellegrino-Pass zugetragen. Im Mittelpunkt: Norwegens große Zukunftshoffnung, die sich schwer verletzt hat.

Der 22-jährigen Kajsa Vickhoff Lie ist heuer der große Durchbruch im Weltcup gelungen. Jetzt droht der Norwegerin aber eine lange Zwangspause: Nach einem Horrorsturz am San-Pellegrino-Pass hat sie sich eine schwere Beinverletzung zugezogen ( siehe eigenen Bericht).


Lie war bei ihrer Fahrt anfangs gut unterwegs gewesen, doch dann verkantete sie bei hoher Geschwindigkeit im Steilhang und kam aus dem Gleichgewicht. Es folgte ein schlimmer Sturz: Weil sich die Bindung der Ski nicht löste, verdrehte es ihr böse das Bein und sie knallte in die Fangnetze.

Mit dem Helikopter abtransportiert
Die Schreie der 22-Jährigen waren im TV zu hören und gingen durch Mark und Bein. Auch ihre Ski-Kolleginnen waren vom schweren Sturz sichtlich geschockt. Wie der Veranstalter mitteilte, war Lie zunächst nicht ansprechbar, wurde aber kurze Zeit später stabilisiert.

Anschließend musste der Hubschrauber anrücken, um die Norwegerin zu bergen. Das Rennen war für rund eine halbe Stunde unterbrochen.



Kajsa Vickhoff Lie ist einer der Shootingstars der heurigen Saison. Im Super-G von Garmisch-Partenkirchen war sie Ende Jänner erstmals in ihrer Karriere als Zweite auf das Podest gerast. Zudem stehen ihr sechs weitere Top-10-Plätze zu Buche.

Nur wenig später verletzte sich auch die Österreicherin Rosina Schneeberger bei einem Sturz. Auch sie musste mit dem Helikopter abtransportiert werden.



Autor: det

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