
Für Sara Hector gab es einen schmerzhaften Verlust. © Instagram
Schmerzhafter Abschied: Ski-Star weint bittere Tränen
Kurz vor dem Saisonstart berichtet eine schwedische Star-Skifahrerin von einem Abschied, der sie sehr mitgenommen hat.
07. Oktober 2026

Von:
Thomas Debelyak
Schon seit Jahren zählt Sara Hector zur Crème de la Crème im Ski-Zirkus. Die Schwedin ist Olympiasiegerin, gewann Medaillen bei Weltmeisterschaften, sie fuhr im Weltcup acht Mal zum Sieg – und obendrein ist die 34-Jährige auch noch eine große Sympathieträgerin. Doch nun gibt es für Hector eine Veränderung, die ihr sehr weh tut.
Der österreichische Servicemann Reinhard Berbig, der seit Jahren an der Seite von Hector war und als einer der engsten Vertrauten galt, hat sich nämlich aus dem Team verabschiedet. „Beim Weltcup-Finale hat er zwar nichts gesagt, aber ich habe es ihm sofort angesehen. Wir kennen uns so gut, dass ich seine Gefühle lesen kann. Es war unglaublich emotional, obwohl kein einziges Wort fiel“, so Hector gegenüber der schwedischen Zeitung Expressen.
„Ich war den halben Sommer niedergeschlagen.“ Sara Hector
Wenig später machte Berbig seinen Abschied offiziell. „Die vielen Reisetage waren für ihn zu viel. Er hat eine Familie zu Hause und hatte das Gefühl, dass es auf Dauer nicht funktionieren würde“, erklärt Hector und ergänzt: „Ich habe viel geweint. Wir hatten immer ein so gutes Verhältnis und standen uns extrem nah. Er hat mir unheimlich viel beigebracht, deshalb tat dieser Abschied sehr weh. Den halben Sommer über war ich deshalb niedergeschlagen.“
2022 kürte sich Hector zur Olympiasiegerin im Riesentorlauf. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Mittlerweile hat die Riesentorlauf-Olympiasiegerin von 2022 einen neuen Servicemann. Der Italiener Matteo Fattor ist ab dieser Saison verantwortlich für die Hector-Skier. „Ich habe ein richtig gutes Gefühl. Er ist extrem kompetent und wir haben jede Menge Spaß zusammen. Veränderungen müssen nicht immer von Nachteil sein“, so die Star-Skifahrerin.
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