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Muss sich Kritik aus der Schweiz anhören: Peter Schröcksnadel. © APA / HERBERT PFARRHOFER

Schweizer Lehmann poltert gegen Schröcksnadel

Lange Zeit galt Urs Lehmann als der Top-Kandidat auf die Nachfolge von FIS-Präsident Gian Franco Kasper. Am Ende klappte es nicht – auch weil Peter Schröcksnadel sein Wort nicht gehalten habe, so der Schweizer.

Gerne hätte sich Lehmann auf den Sessel des FIS-Präsidenten gesetzt, doch am Ende musste er sich bei der Wahl dem Unternehmer Johan Eliasch geschlagen geben. Der Stachel beim Swiss-Ski-Boss sitzt tief, wie ein Auszug aus einem Interview mit Blick zeigt.


Lehmann beschuldigt darin seinen österreichischen Präsidenten-Kollegen Peter Schröcksnadel. Der ÖSV-Präsident habe sein Wort nicht gehalten, so Lehmann: „Schröcksnadel bezeichnet sich als mein Freund. Und hat mir seine volle Unterstützung zugesichert. Am Tag vor der Wahl haben wir telefoniert und er hat mir gesagt, dass sich die Ausgangslage verändert habe und Österreich jetzt Johan Eliasch unterstütze. Bei uns ist ein Wort ein Wort. In Österreich offenbar nicht. Das ist schon eine große Enttäuschung.“

Durch die Nicht-Wahl von Lehmann endete bei der FIS auch die Ära der Schweizer Präsidenten. Seit 70 Jahren stand jeweils ein Eidgenosse dem Ski-Weltverband vor.

Autor: cst

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