
Joana Hählen muss während der Olympischen Spiele zuschauen. © AFP / CHARLY TRIBALLEAU
Schweizerin hadert mit Olympia-Aus: „Verstehe ich nicht“
Die Schweizerin Joana Hählen wurde von Swiss Ski nicht für die Olympischen Spiele nominiert. Stattdessen bekam eine jüngere Konkurrentin den Vorzug – obwohl diese im Weltcup nur schlechtere Ergebnisse vorzuweisen hat.
29. Januar 2026
Von: cst
„Das tat sehr weh. Und das tut es auch jetzt noch“, schilderte Hählen einem Blick-Reporter jenen Moment, in dem ihr die Nicht-Nominierung für Olympia 2026 mitgeteilt wurde. Die 34-jährige Schweizerin hatte sich durchaus Hoffnungen auf Mailand-Cortina gemacht, immerhin ist sie im Super-G-Klassement die zweitbeste Eidgenossin.
Doch daraus wurde nichts. Frauen-Cheftrainer Beat Tschuor bevorzugt Delia Durrer. Die 23-Jährige kam im Weltcup in dieser Saison nicht über Rang 18 hinaus. Hählen hat immerhin einen 13. Rang in Tarvisio zu Buche stehen. Offenbar hat das Alter den Ausschlag zu Gunsten von Durrer gegeben. In den Selektionskriterien von Swiss Olympic gäbe es einen „Jugendbonus“, so Blick.
Hählen selbst kann das Olympia-Aus nicht ganz nachvollziehen. „Ich bin dafür, dass man die Resultate und das Gesamtbild anschaut. Ich habe ihm (Cheftrainer Tschuor; Anm. d. Red.) auch gesagt, dass ich den Entscheid nicht verstehe.“
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