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Ein Ski-Versprechen will nicht mehr. © Social Media

„Schwer, Worte zu finden“: Eine Ski-Hoffnung hört auf

Wer im Profisport seinen Platz finden will, der braucht ein dickes Fell. Leistungsdruck, Konkurrenzkampf – das sind Dinge, mit denen man als junger Athlet erst zurechtkommen muss. Das gelingt nicht jedem, wie ein Beispiel aus der Schweiz zeigt.

Alessia Bösch ist 18 Jahre jung und zählt zu den großen Versprechen bei den Eidgenossen. Im März holte sie sich bei den Schweizer Junioren-Meisterschaften in Zinal gleich vier Mal die Goldmedaille und schaffte den Sprung in den C-Kader von Swiss Ski. Außerdem stehen ihr zwei Siege bei FIS-Rennen zu Buche. In der SRF-Sendung „Morgen sind wir Champions“ sagte sie einst, sie wolle Weltmeisterin oder Olympiasiegerin werden. Doch daraus wird nichts mehr.


In den letzten Tagen des Jahres 2021 hat Alessia Bösch, übrigens die Schwester des Schweizer Freeski-Stars Fabian Bösch, ihre Karriere für beendet erklärt. Gegenüber Skinews.ch offenbarte sie den Grund für diese Entscheidung: „Ich habe immer mehr Mühe mit dem Leistungsdruck und dem Konkurrenzkampf bekommen.“ Das bereitete ihr Stress, das sei für sie zur Belastung geworden, weshalb sie nun die Reißleine gezogen hat.

Auf Social Media ergänzte Bösch: „Das ist das Ende. Es bricht mir mein Herz, aber tief in mir drinnen weiß ich, dass es die richtige Entscheidung ist. Es ist schwer, Worte zu finden für das, was ich in den letzten 15 Jahren in diesem wunderschönen Sport erlebt habe. Danke für alles.“ Nun will die 18-Jährige die Matura absolvieren und dann ein Studium in Angriff nehmen.

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