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Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie stürzte schwer. © ANSA / ANDREA SOLERO

Schwere Stürze überschatten Weltcup: Knochenbrüche bei Ski-Damen

2 schwere Stürze haben am Sonntag die Weltcuprennen im Fassatal überschattet. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie sowie die Österreicherin Rosina Schneeberger zogen sich Unterschenkelbrüche zu.

Federica Brignone hat sich im Super-G am San-Pellegrino-Pass eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Fokus standen beim Abschluss des Weltcup-Wochenendes aber 2 ganz andere Athletinnen – und das unfreiwillig.


Sowohl die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie als auch die Österreicherin Rosina Schneeberger stürzten heftig und zogen sich Verletzungen zu. Beide mussten mit dem Hubschrauber abtransportiert und das Rennen jeweils länger unterbrochen werden.

Die Norwegerin Lie verkantete, hob ab und schlug kopfüber in den Fangzaun ein. Da sich ihre Skier nicht lösten, verdrehte sie sich dabei die Beine. Sie schrie vor Schmerzen.

Kajsa Vickhoff Lie verletzte sich. © ANSA / ANDREA SOLERO

Wie der Veranstalter mitteilte, war Lie zunächst nicht ansprechbar, wurde aber kurze Zeit später stabilisiert. Medienberichten zufolge soll die 22-jährige Norwegerin einen Schien- und Wadenbeinbruch, also eine Unterschenkelfraktur, erlitten haben.

Hier wird die Norwegerin abtransportiert. © APA/afp / MARCO BERTORELLO



Die Nordtirolerin Rosina Schneeberger stürzte mit Nummer 21 ebenfalls unglücklich und rutschte danach über die Piste, schleuderte dabei auch gegen ein Tor. Wie der ÖSV später mitteilte, zog sich die 27-Jährige dabei ebenfalls eine Unterschenkelfraktur zu. „Ich habe sie bis zum Start schreien gehört, das war keine schöne Situation für uns alle“, meinte ihre Kollegin Ramona Siebenhofer.

Auch die Nordtirolerin musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. © APA/afp / MARCO BERTORELLO


Schneeberger hatte in ihrer Karriere bereits mehrere Verletzungen - unter anderem Kreuzbandriss und Außenknöchelfraktur - überstehen müssen.

Schlagwörter: Ski Alpin

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Kommentare (1)

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Hermann Zanier [melden]

Die Piste war einwandfrei, daran kann es nicht gelegen sein. Fräulein Schneeberger hat eindeutig einen Fahrfehler (voll in die Torstangen gefahren) begangen, aber kaum eine Fahrt ist je fehlerfrei. Fräulein Lie war leicht auf den Innenschi geraten, aber auch das erklärt nicht den schweren Unfall. Es war sicher auch großes Pech dabei, aber: in beiden Fällen sind die Bindungen nicht aufgegangen. Hat man da die Strecke einfach vollkommen unterschätzt? Ein weiterer Pinkt: die Fahrerinnen sind jetzt alle ziemlich müde, vor allem die jungen Mädchen.

01.03.2021 09:45

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