L Ski Alpin

Manfred Mölgg fuhr in Adelboden noch nie aufs Podium (Pentaphoto)

Sechs Südtiroler bei den Adelboden-Klassikern dabei

Nach dem Weltcup-Wochenende in Zagreb macht der alpine Skizirkus in den nächsten Tagen in Adelboden und St. Anton Station. Am berüchtigten "Chuenisbärgli" im Berner Oberland werden ein Riesentorlauf und ein Slalom der Männer ausgetragen, die Frauen bestreiten hingegen am Arlberg zwei Speed-Bewerbe.

Manfred Mölgg und Florian Eisath werden am Samstag gemeinsam mit Max Blardone, Davide Simoncelli, Luca De Aliprandini und Roberto Nani den Riesentorlauf in Adelboden in Angriff nehmen. Zuvor wird bis am Donnerstag in Pozza di Fassa trainiert.

Dort werden sich auch die Slalomfahrerauf das Adelboden-Wochenende vorbereiten. Neben Mölgg gehen auch der Sarner Patrick Thaler, Riccardo Tonetti aus Bozen, Giuliano Razzoli, Roberto Nani und die beiden Trentiner Cristian Deville und Stefano Gross am Sonntag im Slalom an den Start.

In Pozza hat auch die Speed-Nationalmannschaft mit den Südtirolern Siegmar Klotz, Werner Heel, Peter Fill, Dominik Paris und Christof Innerhofer ihre Trainingszelte aufgeschlagen.


Lisa Agerer und Verena Stuffer beim Weltcup in St. Anton

Die Frauen werden hingegen am Mittwoch nach St. Anton am Arlberg aufbrechen, wo am Donnerstag das erste Training für die Weltcupabfahrt am Samstag stattfinden wird. Am Sonntag folgt ein Super-G. Auswahltrainer Raimund Plancker hat hierfür die beiden Südtirolerinnen Lisa Agerer und Verena Stuffer, sowie Camilla Borsotti, Enrica Cipriani, Enrica Cipriani, Elena Curtoni, Francesca Marsaglia, Daniela Merighetti, Elena Fanchini, Nadia Fanchini und Sofia Goggia einberufen.

Doch nicht nur auf die Weltcupteams wartet ein intensives Rennwochenende, denn auch im Europacup stehen am Freitag und Samstag zwei Herren-Abfahrten an. Als einziger Südtiroler wurde Aaron Hofer aus Sterzing für den EC-Bewerb in Wengen einberufen.

Autor: sportnews