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Kjetil Jansrud, Ski-Star aus Norwegen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MATTHEW STOCKMAN

„Sehr, sehr traurig“: Große Sorgen um Kjetil Jansrud

Am Freitag war Kjetil Jansrud im Super-G von Beaver Creek schwer gestürzt. Jetzt gibt es eine erste Diagnose, die sich nicht gut anhört.

Nach einem Fahrfehler im oberen Teil kam Kjetil Jansrud am Freitag aus der Balance, stürzte und krachte mit voller Wucht in die Fangnetze. Den Fans stockte im Stadion und vor den TV-Bildschirmen der Atem, sofort eilten Einsatzkräfte zum verletzten Norweger. Offenbar war das linke Knie in Mitleidenschaft gezogen worden. Als Jansrud aber selbst aufstand, sich die Skier anschnallte und ins Ziel fuhr, gab es ein kollektives Aufatmen. Doch nicht so schlimm – oder?


Nach dem Sturz unterzog sich der 36-Jährige einer Untersuchung. Dabei wurde klar, dass der Crash doch nicht so glimpflich ausgegangen ist, wie zunächst angenommen. „Es wurde eine Schädigung des Kreuzbandes und der inneren Seitenbänder diagnostiziert“, heißt es in einer Stellungnahme des norwegischen Ski-Verbandes. „Kjetil reist am Montag mit dem Team nach Hause und bekommt dort eine neue Einschätzung. Zu möglichen Operationen und zum Ausmaß der Verletzung ist es noch zu früh, etwas zu sagen“, sagt der Arzt der norwegischen Nationalmannschaft, Marc Strauss.

War es das für Jansrud?
Aleksander Aamodt Kilde, der den Super-G am Freitag gewinnen konnte, ist mit den Gedanken bei seinem Teamkollegen. „Wir können nur das Beste hoffen, auch wenn es sehr, sehr traurig ist, Jansrud in dieser Saison möglicherweise zu verlieren. Ich hoffe nicht, dass dies das letzte Mal ist, dass wir was von Kjetil sehen“, sagte er zu NRK. Sollte Jansrud wirklich schwer verletzt sein, dann steht auch hinter der Fortsetzung seiner Karriere ein dickes Fragezeichen. Im Sommer sagte er nämlich, dass dies wahrscheinlich seine letzte Weltcup-Saison ist.

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