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Auch im Super-G die Beste: Mikaela Shiffrin. © APA/afp / TIZIANA FABI

Shiffrin überrascht bei Fehler-Festival in Cortina

Der Super-G in Cortina war geprägt von vielen Ausfälle. So war es wieder einmal Mikaela Shiffrin, die am Ende die Schnellste war. Das ist eine kleine Überraschung, denn viel Wert auf Trainingsläufe in Cortina hat die Amerikanerin nicht gelegt.

Fahrfehler, Ausfälle und viel Stückwerk. Der Damen-Super-G in Cortina d’Ampezzo war geprägt von Läuferinnen, die früher als gewünscht abschwingen mussten. Sogar FIS-Renndirektor Anders Skardal wunderte sich über die vielen Ausfälle. Der Norweger, der das Rennen auf einem kleinen Monitor verfolgte, fragte nach zwei Ausfälle innerhalb weniger Minuten über Funk nach, ob etwas mit der Piste nicht in Ordnung sei. Doch an dieser lag es nicht, dass mit Ilka Stuhec, Lara Gut-Behrami, Ramona Siebenhofer (sie hatte beide Abfahrten gewonnen) und Lindsey Vonn die Favoritinnen reihenweise die Segel streichen mussten.

Lindsey Vonn kam nicht in das Ziel. © APA/afp / TIZIANA FABI


Am Ende war es Mikaela Shiffrin, die die 45 Super-G-Tore am schnellsten passierte. Dabei hatte die US-Amerikanerin kein einziges Training in Cortina bestritten – das wirft natürlich kein gutes Licht auf ihre Konkurrentinnen. Shiffrin war 16 Hundertstel schneller als Tina Weirather aus Liechtenstein. Dritte wurde die Österreicherin Tamara Tippler.

Brignone beste „Azzurra“ – Nicol Delago fällt aus

Die italienischen Skidamen hatten mit den vorderen Platzierungen nichts zu tun. Federica Brignone schaffte den Sprung unter die Top-10 knapp nicht. Sie wurde als beste „Azzurra“ 11. Die Grödnerin Nicol Delago kam hingegen nicht in das Ziel, sie fiel aus. Ihre Schwester Nadia Delago holte keine Punkte.


Autor: cst

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