
Mikaela Shiffrin holte Slalom-Gold. © ANSA / DANIEL DAL ZENNARO
Shiffrins Machtdemonstration und ein Drama
Mikaela Shiffrin hat sich am Mittwoch in Cortina d'Ampezzo zur Slalom-Olympiasiegerin gekürt – und das mit einer Machtdemonstration.
18. Februar 2026
Von: dl
Bei traumhaften Bedingungen in Cortina behielt Shiffrin nach ihrer überlegenen Halbzeitführung im Finale die Nerven und siegte mit 1,50 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Camille Rast. Bronze schnappte sich die Schwedin Anna Swenn-Larsson. Für Shiffrin war es das insgesamt dritte Olympiagold.
Nach ihrer Nullnummer vor vier Jahren in Peking hatte auf Shiffrin viel Druck gelastet, nachdem sie in der Team-Kombination und im Riesentorlauf von Cortina leer ausgegangen war. Die beste Slalomläuferin der Geschichte bewahrte die Nerven und raste zu ihrem zweiten Olympiasieg in ihrer Lieblingsdisziplin. Den ersten hatte die mittlerweile 30-Jährige vor zwölf Jahren in Sotschi geholt.
Das Dürr-Drama
Ein Drama gab es im zweiten Durchgang dennoch. Die Halbzeit-Zweite Lena Dürr fädelte im Finale beim ersten Tor(!) ein – unglaublich eigentlich. Aber solche Geschichten schreibt der Sport eben immer wieder. Die 34-jährige Deutsche verpasste damit ihre erste Slalom-Medaille bei Olympia. Rast und Swenn-Larsson holten hingegen ihr jeweils erstes Edelmetall bei den Spielen.Lena Dürr fädelte im Finale beim ersten Tor ein. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI
Die einzige Südtirolerin, Anna Trocker, schied bereits im ersten Durchgang aus. Als beste Italienerinnen klassierten sich Martina Peterlini und Lara Della Mea, die zeitgleich waren, auf Rang 13. Damit sind alle Skirennen bei den Olympischen Spielen bereits vorbei. Im Weltcup der Damen geht es bereits am kommenden Wochenende mit den Speed-Rennen in Soldeu (Andorra) weiter.
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