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Simon Maurberger, Ski-Ass aus dem Ahrntal. © Ueberall / Philipp Weissensteiner

Simon Maurberger muss einen Boxenstopp einlegen

Simon Maurberger fuhr im Vorjahr die Saison seines Lebens, bis ihn ein Kreuzbandriss ausbremste. Sein Comeback nach schwerer Verletzung wackelt nun jedoch.

Im Jänner dieses Jahres hatte sich Maurberger beim Parallel-Bewerb in Chamonix das Kreuzband gerissen. Die Saison ist für ihn somit vorzeitig zu Ende gegangen, dafür wollte der 25-Jährige im kommenden Winter wieder richtig angreifen. Allerdings muss sich der Technik-Spezialist in Geduld üben, wie er auf Social Media schreibt: „Ich muss einen Boxenstopp einlegen.“


Auf SportNews-Nachfrage erklärt er: „Ein Knochenödem auf dem Schienbeinkopf macht mir zu schaffen. Es ist dies eine alte Verletzung, die nach dem Kreuzbandriss aufgetreten ist und noch nie richtig ausgeheilt ist. Deshalb habe ich mit dem Ärzte-Team beschlossen, noch einmal eine Pause einzulegen.“

Val-d'Isére noch nicht abgeschrieben
Seit 2 Wochen fährt Maurberger schon nicht mehr Ski, diese und nächste Woche wird er noch pausieren und sich mit Physiotherapien und Konditionstraining begnügen. „Danach muss ich schauen, ob es geht“, so der 25-Jährige, der die ersten Riesentorlauf-Rennen in Val-d'Isére (am 5. und 6. Dezember) – für die sein Comeback eigentlich geplant gewesen wäre – noch nicht abgeschrieben hat. Die Parallel-Rennen in Lech-Zürs (26. und 27. November) hätte er ohnehin ausgelassen.

Nichtsdestotrotz freut sich Maurberger auf die neue Saison. „Wegen Corona ist jeder ein bisschen skeptisch, ob alles plangemäß durchgezogen werden kann. Ich hoffe aber, dass die Rennen durchgeführt werden. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass niemand gefährdet wird. Wenn die Sicherheitsprotokolle eingehalten werden, passt das aber meiner Meinung nach schon“, erklärt der 52-malige Weltcup-Starter.

Autor: det

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