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Österreichische Skifahrerin musste bittere Pille schlucken. © Instagram

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Österreichische Skifahrerin musste bittere Pille schlucken. © Instagram

Ski-Ass am Krankenbett: „Eines Tages werden wir Freunde“

Ein heftiger Sturz in Zauchensee setzte dem Höhenflug einer österreichischen Abfahrerin ein jähes Ende. Nun meldete sich die junge Skifahrerin mit emotionalen Worten vom Krankenbett.

In Österreich galt sie schon seit einiger Zeit als große Zukunftshoffnung, immerhin eroberte Magdalena Egger sage und schreibe sechs Goldmedaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften. Heuer ging der Knopf bei der Vorarlbergerin endlich auch im Weltcup auf: Vor einem Monat fuhr die 24-Jährige in der Abfahrt von St. Moritz als Zweite erstmals in ihrer Karriere aufs Podest. Doch wenig später kam die böse Hiobsbotschaft.


Egger, die in ihrer Laufbahn schon oft von Verletzungen gebeutelt wurde, kam vergangenes Wochenende in der Abfahrt von Zauchensee zu Sturz. Bereits auf der Piste kämpfte die Österreicherin mit den Tränen, denn sie wusste, da ist etwas Schwerwiegendes passiert. Die Diagnose lautete am Ende: Kreuzbandriss und Saisonende.

Magdalena Egger kam schwer zu Sturz und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Magdalena Egger kam schwer zu Sturz und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER


Nach diesem Schock meldete sich Egger wenige Tage später aus dem Krankenhaus. Ihr mittlerweile operiertes rechtes Knie ist mit einer Schiene gestützt, und in ihrem Zimmer stauen sich allerhand Gute-Besserungs-Geschenke an, darunter ein pinker Teddybär. Vielleicht auch deshalb kann Egger wieder lächeln – und zeigte in ihrem Instagram-Posting Humor. „2:0 für Zauchensee – aber eines Tages werden auch wir Freunde werden.“



Damit spielt die junge Abfahrerin auf einen Sturz vor drei Jahren auf derselben Strecke an. Damals zog sie sich eine heftige Gehirnerschütterung und einen Innenbandriss im Knie zu. Nach der schweren Knieverletzung will sich Egger wieder zurückkämpfen. „Ich höre nicht auf, daran zu glauben“, fügte sie am Ende noch an.

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