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Bei Olympia 2026 weinte Wendy Holdener als Slalom-Vierte bittere Tränen. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI

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Bei Olympia 2026 weinte Wendy Holdener als Slalom-Vierte bittere Tränen. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI

Ski-Ass Holdener: „Das war too much“

Wendy Holdener hat bei den Olympischen Spielen in Cortina ihr großes Ziel, die Goldmedaille im Slalom, verpasst. Jetzt hat die Slalom-Queen darüber gesprochen.

Das Schweizer Slalom-Ass Wendy Holdener macht weiter. Dass sie noch einmal bei Olympischen Winterspielen antritt, sei aber nicht geplant – so die 33-Jährige gegenüber dem Schweizer Boulevardblatt Blick. „Ich muss Olympia nicht mehr erleben. Diese Motivation habe ich nicht“, so Holdener. Bisher hat sie bei Olympischen Spielen fünf Medaillen gewonnen, allerdings keine Slalom-Goldene.


Die vergangenen Spiele in Mailand-Cortina sei sie zu verbissen angegangen, so Holdener: „Das war too much. Ich hätte es lockerer nehmen müssen. Ich wollte es mit diesem Ansatz versuchen.“ Nachtrauern bringe aber nichts, so die Schweizerin.

57 Podestplätze: Im Skiweltcup ist Wendy Holdener eine Bank. © ANSA / ANDREA SOLERO

57 Podestplätze: Im Skiweltcup ist Wendy Holdener eine Bank. © ANSA / ANDREA SOLERO


Vielleicht macht die Slalom-Queen auch deshalb eine längere Skipause als bisher. Stieg Holdener in ihrer bisherigen Karriere stets Ende Juli wieder auf Skier, wird das heuer erst am 18. August in Zermatt passieren. „Das gibt mir Luft. So kann ich zwei zusätzliche Exzentrik-Blöcke absolvieren“, begründet Holdener diese Maßnahme. Fix ist zudem, dass die Schweizerin mit einem neuen Trainer in die Saison geht. Christian Brill hat das Amt nach dem Abgang von Jörg Roten übernommen.

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