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Mit diesem Bild meldet sich Ryan Cochran-Siegle zurück. © Ryan Cochran-Siegle

Ski-Senkrechtstarter Cochran-Siegle ist zurück

In der letzten Saison war er der Überraschungsmann, verletzte sich allerdings nach einem schweren Sturz auf der Streif und verpasste dadurch die Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo: Die Rede ist von Ryan Cochran-Siegle, der jetzt seine Schnee-Rückkehr gefeiert hat.

Mit der Trainingsbestzeit hatte sich Ryan Cochran-Siegle Ende Jänner in Kitzbühel die Favoritenrolle zugeschoben – auch wenn er noch nie zuvor das Ziel der Streif erreicht hatte. Doch anstatt vom Podest zu lachen, musste der 29-Jährige nach einem bösen Sturz mit dem Helikopter abtransportiert werden und die Saison vorzeitig beenden.


Eine Fraktur des siebten Halswirbels wurde diagnostiziert, die schließlich in den Vereinigten Staaten operativ behandelt wurde. Danach folgte die Rehabilitation, die vor allem auf die Stärkung der umliegenden Bereiche des Nackens bei gleichzeitiger Erhöhung der Mobilität ausgerichtet war. Obwohl er in seinem jetzigen Zustand immer noch eine gewisse Steifheit fühle, gaben ihm die Ärzte grünes Licht für die Rückkehr auf Schnee – unter einer Bedingung: Er dürfe sich auf keinen Fall einem großen Risiko aussetzen und schon gar nicht stürzen.

Freies Skifahren
„Zurück zu den frühmorgendlichen Liftfahrten mit den Jungs“, schreibt Cochran-Siegle in den sozialen Medien: „Ich bin froh, wieder dabei zu sein. Ich hoffe nur, dass meine Rutscher ihnen nicht in die Quere kommen!“ In Mammoth Mountain zieht der US-Amerikaner seine ersten freien Schwünge, um die Belastung sukzessive zu steigern und voraussichtlich im August wieder ins Training mit den Mannschaftskollegen einzusteigen. Das Ziel sind die Olympischen Spiele, bei denen sich der Senkrechtstarter in Topform präsentieren will.

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