
Sara Hector vor den schmelzenden Gletschern. © Social Media
Ski-Stars in Sorge: „Es ist traurig zu sehen“
Wintersportstars werden bekanntlich im Sommer gemacht. Zurzeit haben Marco Odermatt & Co. jedoch aufgrund der klimatischen Bedingungen kaum Trainingsmöglichkeiten. Eine Schwedin zeigt sich besorgt.
10. August 2026
Von: leo
Temperaturrekorde in ganz Europa wirken sich unweigerlich auch auf die Gletscher in den Alpen aus – und zwar negativ. Mit einem Video erregte Ski-Superstar Federica Brignone Anfang August große Aufmerksamkeit, als sie die Ausmaße der Gletscherschmelze in Zermatt-Cervinia ablichtete. Kurz darauf folgte die Einstellung des Betriebs, wobei vereinzelte Strecken für die Schweizer Mannschaft geöffnet blieben.
Nach dem Gletscherfeld südlich des Matterhorns musste nun mit Saas-Fee ein weiteres beliebtes Trainingsdomizil der internationalen Ski-Stars die weiße Fahne hissen. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der daraus resultierenden Veränderungen der Schnee- und Gletscherbedingungen können die Pisten und die Infrastruktur nicht mehr sicher betrieben werden, erklärt das Unternehmen. Eine Wiedereröffnung steht frühestens am 17. August im Raum.
Ski-Star Sara Hector, die in den letzten Tagen mit dem schwedischen Team in Saas-Fee trainiert hat, zeigt sich ob des Zustandes der Gletscher bedrückt. „Es ist nicht alles so perfekt, wie es auf Instagram manchmal den Anschein hat. Es ist traurig, die Gletscher und ihre Entwicklung zu beobachten, seit ich angefangen habe, im Weltcup zu fahren“, kommentiert die 33-Jährige.
Bald geht's nach Chile und Argentinien
Die heimischen Talente haben schon eine Alternative gefunden. Die C-Mannschaft der Azzurri weicht für drei Tage auf das Stilfser Joch aus. Die Weltcup-Cracks müssen hingegen wohl die Südamerikareise abwarten, ehe sie wieder brauchbare Trainingsbedingungen auf Schnee genießen können.Profil bearbeiten
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