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Michelle Gisin & Luca De Aliprandini konnten sich wegen der Coronakrise lange Zeit nicht sehen. © instagram

Ski-Traumpaar am Gardasee wiedervereint

Seit über 6 Jahren sind die Schweizerin Michelle Gisin und der Nonsberger Luca De Aliprandini ein Paar. Aufgrund der Coronakrise waren die Ski-Asse jedoch gezwungen, lange Zeit voneinander getrennt zu leben.

So verbrachte Gisin die Quarantäne in ihrer Schweizer Heimat, während De Aliprandini in der gemeinsamen Wohnung am Gardasee weilte. Im April versuchte sie trotzdem nach Arco zu ihrem Freund zu reisen, musste jedoch an der Grenze umkehren. „ Ich hatte keine Chance, am Zoll musste ich zurück.“ Die 26-Jährige beteuerte damals, dass die beiden seit November nur 8 Tage zusammen verbrachten.

„Die Zeit ohne Luca war sehr schwierig“
Michelle Gisin

Nun sind die beiden aber endlich wiedervereint. Nach der Grenzeröffnung machte sie sich sofort auch den Weg nach Italien: „Die Zeit ohne Luca war sehr schwierig. Jetzt können wir endlich zusammenleben und gleich noch gemeinsam trainieren“, sagte sie gegenüber dem Schweizer Onlinemedium 2m-abstand.ch. Derzeit stehen Kraft- und Ausdauertraining auf dem Programm. An Trainingsfleiß sollte es beiden nicht fehlen, gerade De Aliprandini gilt als ein Athlet, der extrem viele Stunden im Kraftraum verbringt.
De Aliprandini und das lang ersehnte Podest
Die zahlreichen Einheiten machen sich auch bezahlt. So landete der 29-Jährige aus Cles in der abgelaufenen Saison 3 Mal in den Top 10. Allerdings blieb ihm auch heuer sein erstes Weltcup-Podest verwehrt. Besonders bitter verlief der Riesentorlauf in Adelboden im Januar, als er nach einer Halbzeitführung im zweiten Durchgang auf dem Weg zu einem möglichen Sieg im Mittelteil wegrutschte und somit ausschied. Partnerin Gisin stand dagegen in ihrer Karriere 8 Mal am Podium, von ganz oben durfte jedoch auch sie noch nie jubeln.

Luca De Aliprandini ist in Italiens Riesentorlauf-Team derzeit die Nummer 1. © Shinichiro Tanaka

Nun werden die beiden aber einfach Mal ihre Zeit zu zweit genießen. Und wer weiß, vielleicht läuten bald schon die Hochzeitsglocken? „Es eilt überhaupt nicht. Wir haben noch ein paar Jahre, in welchen wir so weiterfahren wollen“, sagte Gisin im September 2019 gegenüber dem Blick und fügte vielsagend an: „Luca ist zu 200 Prozent der Richtige.“

Autor: sn

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