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Florian Eisath erkämpfte im Vorjahr in Alta Badia seinen allerersten Podestplatz.

Skiweltcup kommt nun nach Südtirol

Mit dem Wintereinbruch kommt auch der Skiweltcup nach Südtirol, wo am Wochenende je zwei Männer-Rennen in Gröden und Alta Badia anstehen. Insgesamt neun Südtiroler sind mit dabei.

Am Mittwoch steht das erste Training für die Abfahrt in Gröden auf dem Programm. Dort finden am kommenden Freitag und Samstag ein Super-G und eine Abfahrt statt. Es folgen der Riesentorlauf und der Nacht-Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia am Sonntag und Montag.

Für die zwei Rennen in Gröden, die beide um 12.15 Uhr gestartet werden, wurden neben den vier Südtirolern Peter Fill, Christof Innerhofer, Dominik Paris und Werner Heel auch noch die anderen „Azzurri“ Henri Battilani, Guglielmo Bosca, Emanuele Buzzi, Mattia Casse, Davide Cazzaniga, Matteo De Vettori und Matteo Marsaglia einberufen. Italien darf in der Abfahrt maximal acht und im Super-G sieben Athleten an den Start schicken.

Bislang haben die “Azzurri” auf der Saslong fünf Abfahrtssiege feiern können: vier mit Kristian Ghedina 1996, 1998,1999 und 2001 sowie davor 1977 dank Herbert Plank. Außerdem gab es neun Podestplätze, den letzten davon 2014 durch Dominik Paris. Im, Super-G hingegen schauten bisher vier Podestplätze heraus mit dem Sieg von Werner Heel 2008 als Höhepunkt und dem zweiten Rang von Dominik Paris 2014 als jüngstem Erfolgserlebnis.


Fünf Südtiroler im Gadertal

Am Sonntag, 17., und Montag, 18. Dezember, übersiedelt der Skizirkus ins Gadertal, wo auf der Gran Risa zunächst der klassische Riesentorlauf (9.30 Uhr/12.30 Uhr) und tags darauf ein Nacht-Parallelriesentorlauf (18.30 Uhr) stattfinden.

Für die „Azzurri“ gehen neben den fünf „Azzurri“ Florian Eisath, Manfred Mölgg, Simon Maurberger, Riccardo Tonetti und Alex Zingerle auch noch Giovanni Borsotti, Luca De Aliprandini und Roberto Nani ins Rennen. Der Überraschungsmann der Europacuprennen vom Wochenende in Trysil, der Kastelruther Alex Hofer, wurde zumindest vorerst nicht berücksichtigt.

Insgesamt konnte Italien in Alta Badia bislang neun Siege feiern, allerdings ohne Südtiroler Beitrag, und zwar dank Richard Pramotton (1986), Alberto Tomba (1987, 1990, 1991, 1994), Davide Simoncelli (2003) und Max Blardone (2005, 2009 e 2011). Podestplätze hingegen gab es bislang 23 für die “Azzurri”, den letzten davon im Vorjahr dank Rang drei von Florian Eisath.


Das Weltcup-Programm der Männer vom Wochenende:

Freitag, 15.12., 12.15 Uhr: Super-G in Gröden
Samstag, 16.12., 12.15 Uhr: Abfahrt in Gröden
Sonntag, 17.12., 9.30/12.30 Uhr: Riesentorlauf in Alta Badia
Montag, 18.12., 18.30 Uhr: Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia


SN/ds

Autor: sportnews

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