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Als wäre sie nie weg gewesen: Sofia Goggia © Pentaphoto

Stark: Sofia Goggia auch in der Abfahrt auf dem Podest

Einen Tag nach ihrem Sensations-Comeback im Super-G hat Sofia Goggia in der Abfahrt von Garmisch nachgelegt und den nächsten Podestplatz eingefahren: Die „Azzurra“ wurde beim Klassiker auf der Kandahar hervorragende Zweite – geschlagen nur von der Österreicherin Stephanie Venier.

Platz zwei im Super-G, nun auch Platz zwei in der Abfahrt: Goggia ist gut drei Monate nach ihrer Knöchelfraktur an diesem Wochenende auf beeindruckende Art und Weise in den alpinen Ski-Zirkus zurückgekehrt. Die 26-jährige Italienerin zeigte am Sonntag erneut eine beherzte Fahrt und beendete das von vielen Unterbrechungen gekennzeichnete Rennen auf Rang zwei.

Den Sieg auf der Kandahar-Piste sicherte sich die Österreicherin Stephanie Venier. Die 25-Jährige war eine Viertelsekunde schneller als Goggia und strahlte damit erstmals im Weltcup vom höchsten Treppchen des Podests. Der dritte Platz ging an Kira Weidle aus Deutschland – sie hatte im Ziel 54 Hundertstel Rückstand auf Tagessiegerin Venier.

Erste Weltcup-Punkte für Nadia Delago

Für ein Ausrufezeichen sorgte in Garmisch auch die Südtirolerin Nadia Delago: Die Speed-Spezialistin aus Grödnerin fuhr bei ihrem dritten Auftritt im Weltcup erstmals unter die schnellsten 30 und sammelte als 28. ihre ersten Weltcup-Punkte. Weniger gut lief es unterdessen für ihre Schwester Nicol: Die 23-Jährige ging als „Testpilotin“ mit Startnummer 1 auf die Piste und schied aus.

Weil die Abfahrt immer wieder durch Stürze überschattet wurde, entschied die Rennjury, das Rennen nach 42 Läuferinnen aus Sicherheitsgründen zu beenden. Alle Athletinnen mit den Startnummern 43 bis 52 nahmen die Abfahrt daher nicht in Angriff.


Autor: sportnews

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