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Urs Kryenbühl ist in Kitzbühel schwer gestürzt. © APA / HELMUT FOHRINGER

Streif-Opfer Kryenbühl: „Ich habe Schwein gehabt“

Tausenden Menschen ist am Freitag vor den TV-Bildschirmen der Atem gestockt, als Urs Kryenbühl in Kitzbühel brutal gestürzt war. Nun meldete sich der Schweizer erstmals wieder zu Wort.

Den Humor hat Kryenbühl trotz des schweren Sturzes im Zielhang von Kitzbühel nicht verloren. „So, ich bin dann mal in der Sommerpause“, schrieb der 26-Jährige am Sonntagabend auf seinen Social-Media-Kanälen.


„So hart es klingt, ist für mich diese Saison gelaufen. Dass ich bei diesem Sturz in Kitzbühel aber doch einen großen Schutzengel an meiner Seite hatte, ist unbestritten“, weiß Kryenbühl, dass es hätte weitaus schlimmer ausgehen können.

Als er am Freitag bei Tempo 145 auf dem Zielsprung in Kitzbühel nämlich die Kontrolle verloren hatte und mit dem Kopf voll auf die eisige Streif aufgeschlagen war, befürchteten viele schon das Schlimmste. Glücklicherweise erlitt Kryenbühl aber „nur“ eine Gehirnerschütterung, zudem einen Bruch des Schlüsselbeins und einen Kreuzband- und Innenbandriss.

Bange Szenen im Zielraum von Kitzbühel. © APA / HELMUT FOHRINGER


Gegenüber dem Schweizer Blick betonte Kryenbühl: „Ich bin froh, dass ich so einen harten Grind habe. Ernsthaft: Ich weiß, dass ich trotz allem Schwein hatte, es hätte mich sehr viel schlimmer treffen können. Warum ich gestürzt bin, weiß ich aber immer noch nicht genau.“

Aufgrund der Knie- und Schlüsselbeinverletzung wird Kryenbühl wohl mindestens ein halbes Jahr ausfallen.

Autor: det

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