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Felix Monsen blieb schreiend liegen und fasste sich an das linke Knie.

Sturz im Gröden-Training: Monsen mit Helikopter ins Spital geflogen

Im Gröden-Training am Mittwoch zeigte Felix Monsen mit der zweitschnellsten Zeit auf. Nur einen Tag später warf die Saslong den Schweden ab – es droht eine lange Verletzungspause.

Auf dem Weg zur Ciaslat-Wiese kam Monsen zu Sturz, nachdem es ihn in einer Bodenwelle nach hinten gedrückt hatte. Es hat in dieser Rennsaison schon spektakulärere Abflüge gegeben, doch den Skandinavier scheint es böse erwischt zu haben. Monsen fasst sich sofort an das linke Knie, die Schmerzensschreie des 27-Jährigen waren auch im TV gut zu hören.


Der Rettungshubschrauber muss anrücken. Monsen wird geborgen und in das Krankenhaus nach Brixen gebracht. Nach einer kurzen Erstuntersuchung ging es für den Schweden weiter nach Innsbruck, wo eine genaue Diagnose gestellt werden soll. Zurzeit steht diese noch aus.

https://www.youtube.com/watch?v=wgvKgL7e-wI


Mit Monsen fällt ein Athlet für die Grödenrennen aus, der zwar nicht zum Favoritenkreis zählte, dem aber eine Überraschung zuzutrauen war. Schon bei den Überseerennen hatte er starke Leistungen gezeigt, wobei er beim Super-G in Beaver Creek auf dem Weg zu einer Top-10-Platzierung kurz vor dem Ziel zu Sturz kam. Dominik Paris (16. am Donnerstag) hat Beat Feuz, Aleksander Kilde und Romed Baumann auf dem Zettel. „Ich glaube nicht, dass ich selbst zu den Favoriten gehöre. Ich habe noch nicht genügend Selbstvertrauen“, so der Ultner.

Dominik Paris zählt sich nicht zu den Favoriten. © AFP / TIZIANA FABI

Christof Innerhofer hat im Donnerstagstraining eine alternative Linie ausprobiert, wie er gegenüber dem Wintersportverband FISI berichtete: „Die Piste ist heuer langsamer als in den Vorjahren. Das Gefühl ist gut. Ich habe im zweiten Training etwas ausprobiert und das war auch gut so.“

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