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Peter Pen beim Weltcup in Lake Louise 2003 © pentaphoto

Stilfserjoch: Skitrainer stürzte in Gletscherspalte

Glimpflich ausgegangen ist ein gefährlicher Zwischenfall für Peter Pen. Der frühere Weltcupläufer ist am Stilfserjoch 17 Meter in eine Spalte gestürzt.

In den slowenischen Medien war der Unfall vorige Woche ein großes Thema. Peter Pen war gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Ales Gorza auf der Piste, als plötzlich der Boden unter den Füßen nachgab. Zunächst brach Pen bis zu den Schultern ein, danach ging es 17 Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder blieb der einstige Abfahrtsspezialist nahezu unverletzt, trug lediglich ein paar Abschürfungen davon. „Mir geht es gut, allerdings sitzt der Schock noch in meinen Knochen“, erklärte der 46-Jährige den slowenischen Reportern. „Es war gegen 8 Uhr Früh, die Piste war sehr gut präpariert. Es gab kein Loch, keinen Riss. Dass ich auf einer Gletscherspalte stehe, hätte ich nie gedacht“.

Peter Pen schlug über sein Funkgerät Alarm, der Skitrainer konnte wenig später aus der Gletscherspalte gerettet werden.

Autor: zor