
Hanna Bachmann kürte sich zur Italienmeisterin. © FISI
Südtirols Ski-Talente machen auf sich aufmerksam
Das vergangene Ski-Alpin-Wochenende hat den Südtiroler Wintersportlerinnen und Wintersportlern jede Menge Bezirksrennen des Raiffeisen Grand Prix gebracht. Bei den Wettkämpfen in Gsies, Villnöß, Ulten und Passeier wurde großes Spektakel geboten. Außerdem kürten sich David Castlunger, Jakob Franzelin, Hanna Bachmann und Nadine Trocker bei der Junioren-Italienmeisterschaft in Zoncolan zu den neuen Titelträgern.
16. Februar 2026
Von: pm
Am Samstag und Sonntag ging es in den Skigebieten am Kronplatz, in Villnöß, Ulten und Pfelders heiß her. Es wurden nämlich die Bezirksrennen der Zonen Ost, Mitte und West des Raiffeisen Grand Prix für die U16 und U14 ausgetragen. Dabei waren insgesamt fast 800 Skirennläuferinnen und Skirennläufer bei den sechs verschiedenen Rennen im Einsatz.
Die Bezirksrennen der Zone West fanden am Samstag in Pfelders auf der Obere-Böden-Piste (Riesentorlauf) und am Sonntag in Ulten auf der Kircheler-Piste („Piedi Veloci“) statt. Im Riesentorlauf setzten sich Eva Sagmeister (Vinschger Oberland) und Leo Giubbilei (Ritten Sport) in der U14 durch, in der U16 gewannen Anna Theresa Henz (Riffian Kuens) und Michael Thaler (ASC Sarntal). Die Tagessiege am Sonntag in der Disziplin „Piedi Veloci“ – eine Mischung aus Riesentorlauf und Slalom – gingen an Jolina Messner (Ritten Sport) und Aron Lanpacher (ASV Tscherms) in der U14 und Letizia Wenter Heiss (ASC Sarntal) und erneut Michael Thaler (ASC Sarntal). Dabei wurde der Riesentorlauf in Pfelders vom ASC Passeier und der „Piedi Veloci“ in Ulten vom ASV Tscherms organisiert.
Top-Ergebnisse auch in Villnöß und am Kronplatz
Großen Zulauf fanden auch die Bezirksrennen der Zone Mitte, wo beide Rennen, es wurden ebenfalls ein Riesentorlauf und ein „Piedi Veloci“ ausgetragen, auf der Fillerlift-Piste in Villnöß stattfanden. Am Samstag ging der Riesentorlauf der U14 an Julia Trocker (Seiser Alm) und Elias Magoni (RG Wipptal), in der U16 setzten sich Carmen Gschliesser (RG Wipptal) und Simon Kaser (Seiser Alm) durch. Zu den Tagessiegern beim „Piedi Veloci“ kürten sich Julia Plunger (Seiser Alm) und wiederum Elias Magoni (RG Wipptal) in der U14 sowie Francesca Miribung (SC Gröden) und wieder Simon Kaser (Seiser Alm) in der U16. Hierbei fungierte beide Male der ASV Villnöß als austragender Verein.Die Ski-Talente zeigten ihre Qualität.
Bei den Bezirksrennen der Zone Ost in Gsies waren am Samstag Mia Molling (ASV TZ Jochtal) und Alex Lanz (ASV TZ Jochtal) in der U14 sowie Isabel Wisthaler (Taisten Raiffeisen) und Hannes Valentini (Ski Team Alta Badia) in der U16 die Tagessieger. Die schnellsten Zeiten am Sonntag lieferten Mia Molling (ASV TZ Jochtal) und Matthias Winkler (Kronplatz Skiteam) in der U14-Wertung und Amy Happacher (3 Zinnen Dolomites) und Niklas Happacher (3 Zinnen Dolomites) in der U16.
Südtiroler Junioren-Italienmeister
Während in Südtirol die lokalen Rennen im Vordergrund standen, ging es für die Südtiroler Landeskader im Ski Alpin bei der Italienmeisterschaft der Nachwuchs-Altersklassen in Zoncolan heiß zur Sache. Und die Athletinnen und Athleten der Trainer Enrico Vicenzi (Herren-Landeskader) und Tizian Gabrielli (Damen-Landeskader) überzeugten auf ganzer Linie. Im Riesentorlauf kürte sich der Sterner David Castlunger am vergangenen Dienstag vor Lorenzo Gerosa und Enrico Valentino Zucchini zum neuen U21-Italienmeister. Und auch im Slalom am Mittwoch sollte es einen Südtiroler U21-Italienmeister geben: Jakob Franzelin, ehemaliger Landeskader-Athlet aus Montan und mittlerweile bei der Sportgruppe der Carabineri, setzte sich vor Lorenzo Gerosa und Francesco Sadowski durch. Mit diesen herausragenden Ergebnissen war es wenig verwunderlich, dass Südtirol als beste Region unter den Herren in Zoncolan abschloss und sich auch dort den Italienmeistertitel unter den Nagel riss.Eine der Italienmeisterinnen: Nadine Trocker
Was die Südtiroler Herren können, das können auch die Damen: Denn auch dort kürten sich zwei Südtirolerinnen zu den U21-Italienmeisterinnen. Am Donnerstag legte die Traminerin Hanna Bachmann die besten Zeiten im Slalom vor. Die Nichte der ehemaligen Weltcup-Athletin Silke Bachmann kürte sich vor Giulia Romele und Alessandra Di Sabatino zur neuen Titelträgerin in der U21-Wertung. Doch damit nicht genug: Am Freitag stand die Entscheidung im Riesentorlauf auf dem Programm und mit der Völserin Nadine Trocker stand die nächste Südtirolerin auf dem höchsten Podiumsplatz und darf sich nun Italienmeisterin nennen. Dabei überzeugten auch ihre Südtiroler Landsfrauen: Die Tierserin Nora Damian wurde Vierte, die Ultnerin Selina Trafoier Fünfte.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.


Kommentare (0)