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Sieger des Super-G-Rennens in Gröden: Aleksander Aamodt Kilde. © APA/afp / TIZIANA FABI

Super-G in Gröden: Kilde kocht die Österreicher ab

Spannung pur bot der Super-G in Gröden: Am Ende war Aleksander Aamodt Kilde nicht zu biegen. Der Norweger unterstrich seine Topform eindrucksvoll und verwies die Österreicher auf die Ränge 2 und 3. Dominik Paris landete ebenfalls im Spitzenfeld.

Für ganz vorne reichte es für den Ultner zwar nicht, doch mit Rang 6 dürfte Paris zumindest nicht unzufrieden sein (+0,80 Sekunden). Nach einem guten Start baute der Südtiroler ein paar kleine Unsauberheiten ein, die zu viel für einen Podestplatz waren.


Bei der Fahrt von Kilde war hingegen kein Fehler zu sehen. Der Norweger war von oben bis unten eine Klasse für sich und fing im Ziel den Führenden Vincent Kriechmayr um 27 Hundertstel ab. Der Oberösterreicher dürfte bereits mit dem Sieg geliebäugelt haben, denn auch er erwischte einen (fast) fehlerfreien Lauf. Im ORF-Interview meinte Kriechmayr: „Natürlich habe ich auf den Sieg gehofft. Der Lauf war gut, aber die Ciaslat war nicht ganz ideal.“ Dass der Super-G-Gesamtsieger aus dem Vorjahr schlussendlich „nur“ Dritter wurde, lag an seinem Teamkameraden Matthias Mayer (+0,22). Der Kärntner konnte Kilde lange Zeit die Stirn bieten, verlor aber im Schlussteil etwas Zeit und wurde Zweiter. Für den Norweger Kilde ist es der zweite Sieg (nach der Abfahrt 2018) und der vierte Podestplatz in Gröden. Bereits in Beaver Creek hatte Kilde mit einem Doppelsieg aufhorchen lassen – immerhin ist es seine Comeback-Saison nach einem Kreuzbandriss.

Dominik Paris zeigte ein gutes, aber kein sehr gutes Rennen. © APA/afp / TIZIANA FABI

Neben Paris machte mit Christof Innerhofer (28.) ein weiterer Südtiroler Weltcuppunkte. Insgesamt präsentierte sich die Saslong von ihrer besten Seite. Die Piste war hervorragend präpariert und auch das Wetter spielte mit. Am Samstag steht der Abfahrtsklassiker auf dem Programm (11.45 Uhr) bevor es am Sonntag und Montag mit einem Riesentorlauf-Doppel in Alta Badia weitergeht.


Schlagwörter: Wintersport

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