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Der Schweizer Marco Odermatt tütete seinen 72. Weltcupsieg ein. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

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Der Schweizer Marco Odermatt tütete seinen 72. Weltcupsieg ein. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Super-Lokalmatador lässt der Konkurrenz keine Chance

An diesem Wochenende macht der alpine Skiweltcup der Herren in Adelboden (Schweiz) Halt. Am Samstag stand ein Riesentorlauf auf dem Programm. Bei widrigen Bedingungen setzte sich – wer auch sonst? – der haushohe Favorit und Lokalmatador durch. Dem Grödner Alex Vinatzer wurde ein grober Schnitzer im zweiten Lauf zum Verhängnis.

Bei starkem Schneefall am Chuenisbärgli ließ Marco Odermatt, Lokalmatador und gleichzeitig großer Favorit, seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance und tütete – zur Freude der 20.000 Fans im Zielbereich – mit einem Vorsprung von 0,49 Sekunden seinen 72. Weltcupsieg ein. Annähernd an den Schweizer Superstar heran kamen lediglich Lucas Pinheiro Braathen und Leo Anguenot (+ 0,68 Sekunden), die das Podest des Riesentorlaufs komplettierten. Für den 27-jährigen Franzosen war es das zweite Weltcup-Podium seiner Karriere.


Die Piste in Adelboden erwies sich am Samstag als harte Nuss: Bereits der kleinste Fehler verringerte die Geschwindigkeit der Rennfahrer erheblich. So verwunderte es nicht, dass River Radamus – nach dem ersten Durchgang noch 30. – lange Zeit in Führung lag. Als der US-Boy seinen Lauf antrat, waren die Bedingungen noch wesentlich besser. Radamus beendete das Rennen auf Platz sieben.

Vinatzer rutscht weg – Slalom am Sonntag

Der Grödner Alex Vinatzer zeigte dagegen keinen optimalen zweiten Durchgang. War er zur Halbzeit noch 7., rutschte er im zweiten Lauf bereits nach wenigen Toren weg. Weil er sich rasch wieder fing, konnte er noch ins Ziel fahren. Mit einem Rückstand von 9,62 Sekunden sammelte er als 26. doch noch einige Weltcup-Punkte. Bester Azzurro in Adelboden wurde Luca De Aliprandini, der sich auf Rang 18 platzierte (+ 2,79 Sekunden).

Alex Vinatzer leistete sich im zweiten Durchgang einen groben Schnitzer. © ANSA / ANTHONY ANEX

Alex Vinatzer leistete sich im zweiten Durchgang einen groben Schnitzer. © ANSA / ANTHONY ANEX

Weiter geht es am Chuenisbärgli bereits am Sonntag, wenn ein Slalom auf dem Programm steht. SportNews begleitet sowohl den ersten (10.30 Uhr) als auch den zweiten Durchgang (13.30 Uhr) mit einem Liveticker.

Ski Alpin, Riesentorlauf in Adelboden

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