
Aksel Lund Svindal und Lindsey Vonn gehen offenbar getrennte Wege. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Svindal zu Zukunft mit Vonn: „Es ist wohl vorbei“
Aksel Lund Svindal hat sich zu seiner Zukunft als Skitrainer geäußert und erklärt, dass seine Zusammenarbeit mit Lindsey Vonn wohl vorbei ist.
03. April 2026
Von: nie
Recht viel prominenter hätte die Paarung nicht ausfallen können: Seit dem Sommer 2025 war Aksel Lund Svindal als Coach an der Seite von Lindsey Vonn unterwegs. Zwei Olympiasieger, Weltmeister, Gesamtweltcupsieger und Ikonen des Sports zogen gemeinsam an einem Strang – und hatten mit den Olympischen Spielen 2026 ein letztes großes Ziel vor Augen. Ausgerechnet dort platzte der Traum von einer sensationellen Goldmedaille auf brutalste Art und Weise: Bei einem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt zog sie sich einen komplexen Schienbeinbruch zu.
Die Frage nach der Zukunft stellt sich nun nicht nur bei Vonn selbst, sondern auch bei Svindal. In einem Interview mit der norwegischen Tageszeitung VG gab der Norweger einen Einblick in seine Planungen. „Es ist wohl vorbei. Leider braucht sie jetzt mehr Physiotherapeuten und Ärzte als Skitrainer“, meinte der 43-Jährige.
Heuert Svindal bei einem Ski-Team an?
Von der Bildfläche muss der zweimalige Olympiasieger damit nicht unbedingt verschwinden. „Mehrere ausländische Teams haben gefragt, ob ein Job anderswo interessant wäre“, sprach er über ein mögliches Engagement bei einem Nationalteam. Unter anderem sei er auch mit dem norwegischen Speed-Team in Kontakt. „Viele sondieren jetzt Möglichkeiten, das ist ganz natürlich. Im Laufe des Frühlings wird sich wohl mehr klären“, erläuterte er.Aksel Lund Svindal und Lindsey Vonn beim Weltcup in St. Moritz. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Die Interessenten müssen jedoch ordentlich Überzeugungsarbeit leisten. „Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich eigentlich nicht vor hatte, diesen Winter als Trainer zu arbeiten“, so Svindal weiter. „Es hat furchtbar viel Spaß gemacht, aber es war auch genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Eine Reisebelastung, die sich nicht so leicht mit dem Familienleben vereinbaren lässt.“ Die von Anfang an vorhandene zeitliche Begrenzung der Zusammenarbeit mit Vonn sei daher optimal gewesen.
In den Fokus rückt für Svindal in den kommenden Wochen aber ohnehin zunächst die Familie. „Ich freue mich darauf, mehr Zeit mit dem Junior zu verbringen“, spielte er auf seinen zweijährigen Sohn an. In der Zwischenzeit dürfte die Gerüchteküche wohl noch weiter brodeln.
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