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Sofia Goggia kehrt auf die Weltcup-Piste zurück. © Pentaphoto

Tatsächlich: Goggia gibt in Lenzerheide Comeback

Wenn am Montag in Lenzerheide das Weltcup-Finale mit dem ersten Abfahrtstraining beginnt, wird Sofia Goggia tatsächlich am Start stehen.

Dass Sofia Goggia in Lenzerheide antreten kann, grenzt an ein Wunder. Sie hatte sich am 31. Jänner einen Bruch des Schienbeinkopfes zugezogen, was normalerweise eine Pause von rund zwei Monaten bedeutet. Nicht aber für Goggia, die am Montag nach nur 43 Tagen ihr Comeback geben wird. Das hat die 28-Jährige am Samstagabend in den sozialen Medien bekanntgegeben.


In einem langen Beitrag schreibt Goggia: „Ich betrat den Raum meines Physiotherapeuten. Plötzlich fragte er mich: 'Was wünschst du dir?' Ich antwortete: 'Nichts, Paolo. Ich will nichts.' Aber innerlich wusste ich, dass ich gelogen hatte. Ich fühlte mich besser und als Paolo sagte, mein Knie sei stabil, fragte ich Dr. Schönhuber (der FISI-Verbandsarzt, Anm. d. Red.), ob ich es zum Weltcupfinale schaffen könnte. Es war der 2. März. Und es war das erste Mal seit dem 31. Januar, dass mein Herz wieder mit einem Wunsch gefüllt war.“

Konkret hat sich Goggia – nachdem sie das OK fürs „frei Skifahren“ bekommen hat – in Livigno einem Härtetest unterzogen. Weil das Knie offensichtlich der Belastung standgehalten hat, reist Goggia nach Lenzerheide, um die Abfahrtskugel zu gewinnen. Ein achter Rang würde ihr dort reichen, um diese abzusichern. Wer Goggia jedoch kennt, weiß, dass sie sich damit nicht zufrieden gibt und ganz vorne mitmischen will.

Autor: leo

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