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Riccardo Tonetti kam im Super-G-Training zu Sturz. © pentaphoto

Trainingssturz: Tonetti hakt Saisonstart ab

Riccardo Tonetti hat sich bei einem Trainingssturz in Zermatt verletzt und hakt einen Start beim Weltcup-Auftakt in Sölden nahezu ab.

Der Bozner verlor in der vergangenen Woche beim Super-G-Training in der Schweiz einen Ski und kam schwer zu Sturz, sodass eine Magnetresonanz notwendig war. Nach ersten Angaben zog sich Tonetti eine Fraktur des ersten Mittelhandknochens an der rechten Hand, eine Verstauchung am rechten Fußknöchel und eine Rippenverletzung zu.

Damit ist ein Start des 31-Jährigen beim Weltcup-Auftakt am Rettenbachferner (18. Oktober) akut gefährdet. „Ich denke nicht, dass das realistisch ist. Sölden kann ich zu 99% abhaken, doch danach möchte ich wieder dabei sein“, sagte Tonetti im Gespräch mit SportNews.

Dies scheint auch realistisch, da es nach Sölden traditionell eine lange Pause gibt. So findet das nächste Weltcuprennen erst am 14. November in Lech/Zürs statt. Derzeit wird Tonettis lädierter Knöchel vom italienischen Wintersportverband weiter untersucht. Erst danach können genauere Angaben über die Ausfallzeit des Allrounders gemacht werden.

Autor: dl

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