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Der Zielraum am Rettenbach-Gletscher soll wieder von Zuschauern bevölkert werden. © APA / EXPA / JOHANN GRODER

Trotz steigender Corona-Zahlen: Sölden plant mit vielen Fans

In vier Wochen erfolgt der Auftakt zum Alpinen Ski-Weltcup 2021/22, und nach den Geisterrennen vom Vorjahr hofft Sölden diesmal auf ein volles Haus.

Die Zeichen stehen trotz steigender Covid-Zahlen nicht schlecht, dass der Skiwinter am 23. (Damen) und 24. Oktober (Herren) mit vielen Zuschauern auf dem Rettenbach-Gletscher beginnt.


Corona ist auch in diesem Jahr in Sölden das große Thema. Diesmal müssen aber nur noch die Skiteams in „Blasen“, außerhalb gelten nach derzeitigem Stand die 3G-Regel, Contact-Tracing usw. Viel hängt von der Bettenkapazität und dem Stufenplan ab. „Das müssen wir im Auge behalten, das ist ein bisschen wie Lotteriespielen“, weiß Isidor Grüner, Pistenchef und Mitglied der Corona-Taskforce. „Wir hoffen, die Zahlen bleiben wo sie sind, oder gehen sogar retour.“

Schon seit 10. September kann auf dem Rettenbachferner Ski gefahren werden. Skitouristen und Zuschauer sollen sich auch während der Weltcup-Rennen im Gletscherstadion oder den VIP-Zelten einfinden können. Für die Rennläufer gibt es eigene Gondeln, auch auf den Parkplätzen wird Durchmischung verhindert.

„Wir wollen es insgesamt jedenfalls nicht übertreiben und die Leute auf die Party-Tische treiben“, macht Grüner klar, dass man mit dem Spaßfaktor auf der eher vorsichtigen Seite bleibt. Man hat in Sölden einen eigenen Stufenplan, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. „Im schlimmsten Fall können wir immer noch die unterste Schublade aufmachen und haben dort den Plan vom Vorjahr drin.“

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