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Lucas Braathen hat seine Fahrt in Adelboden abgebrochen.

Und plötzlich bricht Lucas Braathen seine Fahrt ab

Beim Weltcup in Adelboden hat sich im ersten Durchgang eine kuriose Szene zugetragen, die es so oft nicht gibt im Weltcup.

Es ist eine Kulisse, die einem gehörig Respekt einflößen kann. Wer beim Riesentorlauf in Adelboden in den Zielhang einbiegt, der hat eines der steilsten Weltcup-Gefälle vor sich. Und dahinter baut sich eine rote Wand aus (vorwiegend Schweizer) Zuschauern auf, deren Geschrei ohrenbetäubend ist.


Lucas Braathen war am Samstag nach einem bis dahin grundsoliden Lauf auf den Weg in Richtung Zielhang, da bremste er plötzlich und brach seine Fahrt ab. Eine kuriose Szene, nach der sich viele fragten: Was ist in den norwegischen Shootingstar gefahren?

Zu große Angst
Im Interview mit dem SRF erklärt der 21-Jährige: „Ich bin zum Steilhang gekommen und habe im linken Knie eine nicht so gute Stabilität gespürt. Ich habe die Olympischen Spiele vor mir, es gibt in einer Saison so viele Rennen – da habe ich gesagt: Jetzt stoppe ich. Ich hatte sehr große Angst vor dem Steilhang.“

Diese Angst ist berechtigt, vor allem wenn man sich die Geschichte des Norwegers ansieht: Vor einem Jahr war er in Adelboden auf ebenjenem Zielhang so schwer gestürzt, dass er die Saison beenden musste. Ein Ereignis, das offenbar Spuren hinterlassen hat.

Gewonnen hat das Rennen übrigens Marco Odermatt.

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