
Shiffrin jubelt im Ziel. © APA/afp / MICHAL CIZEK
Unglaubliche Shiffrin: Slalom-Dominanz und die Kristallkugel
Mikaela Shiffrin hatte auch den Damen-Slalom in Spindlermühle fest im Griff. Die US-Amerikanerin feierte ihren siebten Saisonsieg in dieser Disziplin und sicherte sich gleichzeitig die kleine Kristallkugel der Slalomwertung.
25. Januar 2026
Von: tu
Schon im ersten Lauf zogen dichte Wolken über den oberen Teil der Strecke in Spindlermühle (Tschechien) auf, die sich auch im zweiten Durchgang hartnäckig hielten – Sonnenstrahlen waren beim Damen-Slalom Fehlanzeige. Davon ließen sich die besten Technikerinnen der Welt jedoch nicht beirren: Die Schneebedingungen präsentierten sich ausgezeichnet und hielten bis zur letzten Läuferin. Diese hieß im zweiten Durchgang – wie so oft – Mikaela Shiffrin. Von ihrer privilegierten Startposition ließ sich die US-Amerikanerin nicht aus der Ruhe bringen und fixierte souverän ihren siebten Saisonsieg im Slalom sowie die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung – ihre insgesamt neunte.
Im ersten Lauf betrug ihr Vorsprung bereits 1,26 Sekunden, im zweiten folgte die nächste Machtdemonstration. Mikaela Shiffrin präsentierte sich pünktlich vor den Olympischen Spielen in absoluter Topform. Die Ausnahmekönnerin unterstrich im letzten Slalom vor Mailand/Cortina ihre Vormachtstellung und ihre klare Favoritenrolle im Kampf um Edelmetall. Sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf ließ sie der Konkurrenz keine Chance und erklomm ohne Probleme die oberste Stufe des Podests. Ganze 1,67 Sekunden lautete der Vorsprung auf Platz zwei schlussendlich.
Die US-Amerikanerin fuhr der Konkurrenz davon. © APA/afp / MICHAL CIZEK
Während Shiffrin vorne unbeirrt ihr Rennen fuhr, entwickelte sich dahinter ein deutlich spannenderer Kampf um die Podestplätze. Mehrere Läuferinnen der Weltspitze lagen eng beisammen und witterten ihre Chance. Den ersten großen Angriff startete dabei einmal mehr Camille Rast, die mit einer beherzten Fahrt Kurs auf das Stockerl nahm und schlussendlich Zweite wurde (+1,67). Emma Aicher konnte dem Tempo nicht standhalten und fiel auf Platz drei zurück (+2,18), während Wendy Holdener nach einem Fehler deutlich an Boden verlor und von Rang zwei auf Platz fünf abrutschte (+2,35).
Südtirolerinnen war in Tschechien keine mit dabei. Die beste Azzurra war Emilia Mondielli auf Rang 20 (+3,26), während Martina Peterlini auf Platz 25 (+4,14) auch noch einige Pünktchen sammelte.
Das Ergebnis
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