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Der Jubel und die Freude waren nach der Trauung riesig. © Social Media

„Verdammt, wir sind verheiratet“: Eine verrückte Ski-Hochzeit

Erst Sieg im Weltcup, dann Sieg in der Liebe: Ein Ski-Star hat turbulente Monate – und nun auch eine etwas andere Hochzeit – hinter sich.

In einer altertümlichen Kirche, auf einem wunderschön präparierten Traualtar und inmitten von vielen bekannten Menschen, die am Kirchengestühl – gut gekleidet – auch mal die eine oder andere Freudenträne verdrücken: So in etwa sieht heutzutage eine traditionelle Hochzeit aus. Ski-Star Bryce Bennett, der im vergangenen Dezember in Gröden seinen ersten Weltcupsieg errungen hat, hält davon offenbar nicht viel. Denn er hat vor kurzem eine etwas andere Trauung gefeiert.


Der US-Amerikaner gab seiner Verlobten Kelly das Ja-Wort – und zwar Mitten im Wald. Die Hochzeit fand am stark bewaldeten West-Ufer des Lake Tahoe statt. Das ist ein riesiger See auf der Grenze der US-Bundesstaaten Nevada und Kalifornien. Und der Ort, an dem Speed-Spezialist Bennett praktisch aufgewachsen ist. Bei strahlendem Sonnenschein und inmitten von meterhohen Bäumen und trockenem Gestrüpp folgte eine etwas andere, aber doch bilderbuchartige Trauung.

Hier wird das Paar getraut.


„VERDAMMT, WIR SIND VERHEIRATET, BRYCEY BOY“, schrieb die frischvermählte Kelly auf Social Media. „Ich dachte, ich würde mindestens eine Woche warten, bis ich meinen Nachnamen auf Instagram ändere. Aber es stellt sich heraus, dass ich doch nicht so gechillt bin“, ist die Ski-Ehefrau auch Tage nach dem Ja-Wort voller Emotionen.

In Gröden feierte Bryce Bennett seinen ersten Weltcupsieg. © AFP / MARCO BERTORELLO


Der Trauung wohnten etliche Rennläufer und Rennläuferinnen des US-Ski-Teams bei, unter anderem Steven Nyman und Ryan Cochran-Siegle. Bryce Bennett selbst hat dagegen noch einmal ordentlich Energie getankt, bevor es mit dem Weltcup wieder losgeht. In der Ski-Königsklasse hat der 30-Jährige mit seinem Sieg in der Abfahrt von Gröden seine ersten großen Spuren hinterlassen. Überhaupt gilt Bennett als Saslong-Spezialist: Sechs Mal schaffte er es im Weltcup in die Top-6, vier Mal davon gelang ihm das in Gröden. Ob er als frischvermählter Ehemann Kamelbuckel, Ciaslat-Wiese und Co. weiterhin so gut im Griff hat?

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