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Joana Hählen hat turbulente Tage hinter sich.

Verletzte Abfahrerin: Diese Diagnose verblüfft die Ski-Szene

Joana Hählen ist eines der Opfer der Tofana-Piste in Cortina d’Ampezzo. Nun erzählt die Schweizerin von den wilden letzten Tagen – und einer Diagnose, die nicht nur sie total überraschte.

„Die letzte Woche war verrückt“, schreibt Joana Hählen auf Social Media. Bei der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo hat sich die Schweizerin einen Kreuzbandriss zugezogen – so lautete zumindest die erste Diagnose. Als sich Hählen jedoch eingehender untersuchen ließ, gab es eine überraschende Erkenntnis.


„Ich kam mit einem geschwollenen Knie nach Zürich zurück. Der Chirurg stellte fest, dass mein vorderes Kreuzband schon im Dezember 2021 gerissen war, als er die neuesten Scans verglich. Es scheint, als hätte ich zwei Jahre lang ohne ein rechtes Kreuzband Ski gefahren (und sechs Jahre ohne Kreuzband im linken Knie)“, schreibt Hählen, die im Weltcup fünf Mal auf das Podest fuhr.

Seit zwei Jahren ohne Kreuzbänder unterwegs

Hintergrund: Den Kreuzbandriss im linken Knie vor sechs Jahren ließ sie sich nie operieren. Dass Hählen aber seit zwei Jahren auch im rechten Knie ein kaputtes Kreuzband hatte, davon wusste sie nichts.



„Das bedeutet, dass ich mein Knie verrenkt habe und mir in Cortina eine Knochenprellung zugezogen habe, aber die anderen Schäden im Knie sind schon länger da. Da ich ohne Probleme wie zuvor Ski fahren konnte, macht es Sinn, so weiterzumachen“, begründet die Eidgenossin ihre Entscheidung, auf eine Operation zu verzichten.

Dass Hählen in dieser Saison noch zurückkommt, ist unwahrscheinlich, vielmehr liegt der Fokus auf den nächsten Winter. „In den nächsten Wochen sehen wir, wie mein Knie reagiert. Ich gehe es Schritt für Schritt an, und das Wichtigste ist, wieder gesund zu werden wie zuvor“, sagt die Schweizerin abschließend.

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