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Schwierige Zeiten gehören zum Skifahren dazu. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Verzweifelter Ski-Star: „Das will ich nicht mehr“

Im Zuge der ersten Weltcup-Stationen hat es im Ski-Zirkus zahlreiche schöne Geschichten gegeben. Aber nicht nur.

Als Skifahrer, generell als Spitzensportler gibt es oft Auf und Abs. Stephanie Venier kann davon ein Lied singen. Die Nordtirolerin wurde 2017 Vize-Weltmeisterin in der Abfahrt, fuhr sechs Mal aufs Weltcuppodest, davon ein Mal ganz nach oben. Doch seit einiger Zeit läuft es für die 27-Jährige nicht mehr.


Ihren letzten Stockerlplatz holte Venier im Februar 2020. Seitdem ist der Wurm drin, was sich auch zu Beginn der neuen Saison nicht änderte: In den bisherigen drei Rennen kam die Skifahrerin aus Oberperfuss bei Innsbruck nicht über Rang 17 hinaus. In St. Moritz musste sie deshalb eine ganz bittere Pille schlucken: Sie war zwar zum Training vor Ort, die Rennen musste sie sich jedoch im Hotelzimmer ansehen. Sie wurde von den Trainern nämlich nicht berücksichtigt.

Stephanie Venier hadert. © AFP / FABRICE COFFRINI


„Das will ich nicht mehr“, hadert „Stephi“ gegenüber der Krone. „So ohne Startplatz dazustehen, ist hart fürs Selbstvertrauen.“ Gleichzeitig betont sie: „Das Skifahren kann ich nicht verlernt haben, ich stehe mir zurzeit am meisten selbst im Weg.“ Um aus diesem Loch rauszukommen, arbeitet Venier nun mit einer Sportpsychologin zusammen. Vielleicht platzt am kommenden Wochenende in Val d’Isére der Knoten.

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