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Alexander Prast bereitet sich am Stilfser Joch auf die neue Saison vor.

Viel Lob und ein Wermutstropfen fürs Stilfser Joch

Seit einigen Tagen bereiten sich Italiens Ski-Asse auf dem Stilfser Joch auf die anstehende Weltcupsaison vor. Der Tenor ist eindeutig: Die meisten freuen sich, wieder Schnee unter ihren Füßen zu spüren. Doch es ist nicht alles Sonnenschein – im wahrsten Sinne des Wortes.

In den letzten Tagen hat es nämlich immer wieder Neuschnee auf dem Gletscher am Stilfser Joch gegeben. Das ist zwar nicht optimal, doch der Wetterbericht hat für die kommenden Tage etwas Besserung in Aussicht gestellt. „Der Neuschnee macht uns etwas zu schaffen, aber wir hoffen auf 4 bis 5 schöne Tage ab dem Wochenende“, sagt Senkrechtstarterin Marta Bassino, die sich tierisch über die Trainingstage freut: „Ich bin überglücklich, wie die Skier unter meinen Füßen zu spüren.“



Etwas zurückhaltender äußerte sich Federica Brignone. Die Weltcup-Gesamtsiegerin ist keine Freundin des Skifahrens im Sommer, wie sie ganz offen zugibt: „Ich mag weder die Gletscher noch den Sommerschnee, aber wir haben seit langer Zeit nicht mehr trainiert und brauchen die Skitage.“ Brignone ist übrigens die einzige Athletin, die ein Doppelzimmer benützen darf. Während der Rest der Nationalmannschaft alleine untergebracht ist, beherbergt das Zimmer der 29-Jährigen auch ihren Bruder Davide.


Auch die Skimänner sind am Stilfser Joch im Einsatz – lediglich Dominik Paris fehlt aufgrund seiner Knieverletzung. Er absolviert weiterhin Einzeltraining. Für Christof Innerhofer & Co. steht hingegen auch etwas Speedtraining auf dem Programm, wenn auch nur eingeschränkt. „Wir können auf einer Super-G-Piste arbeiten, aber wir hoffen, dass in Zukunft noch etwas mehr möglich ist“, so Mattia Casse.

Autor: cst

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