L Ski Alpin

Die Entscheidung fiel am letzten Tor. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Vinatzers unglaubliches Pech: Letztes Tor entscheidet Slalom

Nach dem Favoritensterben im ersten Durchgang setzten die Slalomspezialisten zur ersten Entscheidung der diesjährigen Saison an. Während Clement Noel seine Halbzeitführung verteidigen wollte, nahm Alex Vinatzer seinen ersten Weltcupsieg in Angriff - mit dem besseren Ende für den Franzosen.

Im französischen Val d'Isère herrschten hervorragende Bedingungen, das Wetter und die Strecke harmonierten perfekt. Bereits vor dem Auftakt in den Slalom-Weltcup standen die Zeichen auf Lokalmatador Clement Noel, der sich im ersten Lauf an die Spitze vor Alex Vinatzer setzen konnte.


Zunächst sorgte in der Entscheidung jedoch Kristoffer Jakobsen für eine Überraschung. Der Schwede fuhr nach seiner Operation erstmals im Weltcup wieder mit und dabei gleich auf das Podest.

Vinatzers Fehler – Noel eine Klasse für sich
Nachdem Manuel Feller und Tanguy Nef bereits früh im Lauf Fehler unterliefen und sie dadurch ausschieden, wollte es Alex Vinatzer besser machen. Der Grödner peilte darüber hinaus seinen ersten Sieg im Weltcup an. Der Rückstand von lediglich 0,11 Sekunden auf Noel hielt sich in Grenzen und bot vielversprechende Aussichten für den zweiten Lauf.

Clement Noel fuhr in einer eigenen Liga. © APA/afp / JEFF PACHOUD


Vinatzer steigerte sich erneut und fuhr zunächst einen komfortablen Vorsprung auf Kristoffer Jakobsen heraus. Doch während den letzten Schwüngen unterlief dem Südtiroler eine Ungenauigkeit, die ihm nicht nur den Sieg kostete, sondern das gesamte Rennen. Durch einen Einfädler stürzte er zwar ins Ziel, verfehlte aber die letzte Stange. Clement Noel fixierte im Anschluss seinen mittlerweile neunten Weltcupsieg vor Jakobsen (+1,40) und Filip Zubcic (+1,85).

Giuliano Razzoli war mit dem 9. Rang bester Azzurro im Feld, Tommaso Sala (12.) und Manfred Mölgg (19.) folgten etwas weiter hinten. Stefano Gross fädelte ebenso wie Vinatzer ein und verpasste damit die ersten Punkte. Simon Maurberger und Hannes Zingerle hatten sich nicht für den finalen Lauf qualifizieren können.


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Kommentare (1)

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Kurt Thalmann [melden]

Kopf hoch Alex ! Deine Zeit kommt !

12.12.2021 15:52

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