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Alex Vinatzer blickt mit großer Zuversicht in den Slalom-Monat Jänner. © Social Media / Alex Vinatzer

Vinatzer und der etwas andere Begleiter: „Bereit für Zagreb“

Für Alex Vinatzer ist es eine besondere Rückkehr nach Zagreb: Am Mittwoch wird der Grödner nämlich genau an jenem Ort einen Slalom bestreiten, wo er vor einem Jahr erstmals ein Weltcup-Podest erklommen hat. Mit dabei wird da auch wieder ein besonderer „Begleiter“ sein.

Alex Vinatzer ist nicht nur ein exzellenter Skifahrer, sondern auch ein leidenschaftlicher Ninja-Fan. Diese Passion geht sogar soweit, dass er heuer von einem dieser fiktiven Kämpfer bei jedem Rennen begleitet wird – nämlich in Form eines Bildes auf seinem Rennhelm. „Das ist Naruto“, erklärt der Grödner, „ein Ninja aus einer Animations-Serie. Mir gefallen die Serie und diese Figur sehr gut.“


Als Vinatzer vor einem Jahr in Zagreb erstmals aufs Podest gefahren war, postete er auf seinem Social-Media-Kanal ein selbstgedrehtes Video, in dem er als Ninja auftritt. „Wir waren vor der Saison mit der Mannschaft auf dem Stilfser Joch, da haben meine Kollegen gesagt, ich soll doch so ein Video machen. Und wenn ich mal aufs Podest fahre, dann sollte ich es posten. Gesagt, getan“, schmunzelt der stets gut aufgelegte Vinatzer.



Zurzeit ist die Laune des 21-Jährigen wirklich prächtig. Platz 4 zum Slalom-Auftakt in Alta Badia, Rang 3 nur einen Tag später in Madonna di Campiglio – und das alles trotz einer Blinddarm-Operation, der sich der Wolkensteiner kurz vor Saisonstart unterziehen musste. „Ich hätte mir auf keinen Fall erwartet, dass die ersten beiden Rennen so verlaufen würden. Ich war noch nicht zu 100 Prozent fit und vor allem zum Rennende hin immer müde“, so der Grödner, der sich körperlich nun um einiges besser fühlt. „Theoretisch müsste es in Zagreb also gut laufen“, meint Vinatzer.

Vinatzer präsentiert seinen Rennhelm. Darauf zu sehen: Ninja Naruto. © Social Media / Alex Vinatzer


Der Slalom-Spezialist ist also endgültig in der Weltspitze angekommen. Deshalb versteckt er sich auch nicht, wenn es um die Zielsetzung der heurigen Saison geht: „Ich möchte in die Top 7 der Slalom-Startliste vorrücken, einen Weltcupsieg feiern und schauen, bei der WM eine Medaille zu holen.“
Erster Zagreb-Durchgang zur Mittagszeit
Möglichkeiten, im Weltcup für Furore zu sorgen, hat Vinatzer nun zur Genüge: Im Jänner stehen nämlich gleich 7 Auftritte im Stangenwald an. Dieses dichte Programm hat zuletzt auch für Kritik gesorgt. „Es sind schon sehr viele Rennen, ich sehe das aber positiv. So hat man mehrere Chancen. Im Slalom ist die Ausfallquote hoch, deshalb hat man auch sofort wieder die Möglichkeit zur Wiedergutmachung.“

Am Mittwoch hat das Warten für die Slalom-Asse jedenfalls ein Ende: Zur Mittagszeit um 12.15 Uhr wird der erste Lauf ausgetragen, die Entscheidung steigt ab 15.30 Uhr. Neben Vinatzer sind auch die weiteren Südtiroler Manfred Mölgg und Simon Maurberger mit dabei.


Autor: det

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