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Petra Vlhova feierte ihren 12. Weltcupsieg. © APA / GEORG HOCHMUTH

Vlhova auf dem Weg zur neuen Slalom-Queen

Petra Vlhova hat auch den Slalom in Flachau (Österreich) für sich entschieden. Dabei waren die Zeitabstände dieses Mal viel geringer.

Nachdem Vlhova beim letzten Weltcup-Slalom in Zagreb einen Vorsprung von 1,31 Sekunden auf die Zweitplatzierte hatte, war es am Dienstag viel spannender. Die Slowakin, die nach dem 1. Durchgang klar in Führung gelegen war, rettete einen Vorsprung von 10 Hundertstelsekunden ins Ziel. Doch in Flachau landete nicht Dauer-Rivalin Mikaela Shiffrin auf Rang 2, denn die US-Amerikanerin wurde im Finale noch von der Schwedin Anna Swenn-Larsson abgefangen.

Die Halbzeit-4. drückte im 2. Durchgang mächtig aufs Gaspedal, stellte Laufbestzeit auf und landete auf Rang 2. Dabei hätte es fast zum 1. Weltcupsieg gereicht. Shiffrin musste sich hingegen am Ende mit Rang 3 zufrieden geben. Die Slalom-Dominatorin der letzten Jahre muss sich somit zum 2. Mal in Folge geschlagen geben, nachdem sie zuvor 6 Weltcup-Slaloms hintereinander (plus den WM-Slalom in Aare) gewann. Der ehrgeizigen Shiffrin war die Enttäuschung im Ziel deutlich anzumerken.

Als beste Azzurra landete Irene Curtoni auf Rang 13. Ein Ausrufezeichen konnte die junge Italienerin Marta Rossetti setzten, die sich mit Startnummer 56 als 30. gerade noch für den 2. Durchgang qualifiziert hatte. Im Finale setzte die 20-Jährgie sogar noch einen drauf und landete am Ende auf Rang 22. Damit holte Rossetti ihre ersten 9 Weltcuppunkte. Die Grödnerin Vivien Insam konnte sich als 49. hingegen nicht für den 2. Lauf qualifizieren.

Autor: dl

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