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Lara Gut-Behrami ist weiter in Top-Form. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Vlhova bietet Gut-Behrami die Stirn

Lara Gut-Behrami hat sich auch beim 2. Super-G in Garmisch-Partenkirchen den Sieg geholt. Allerdings war es dieses Mal keine ganz so klare Angelegenheit für die Schweizerin.

Die 29-Jährige holte sich im 5. Super G in dieser Saison den 4. Sieg und hat damit ihre Vormachtstellung in dieser Disziplin erneut unter Beweis gestellt. Klarerweise ist Gut-Behrami, die ihren insgesamt 30. Weltcupsieg feierte, auch bei der WM in Cortina die große Favoritin auf Super-G-Gold.


Nachdem Gut-Behrami am Samstag auf der anspruchsvollen Kandaharpiste die zweitplatzierte Kajsa Vickhoff Lie noch um 68 Hundertstelsekunden distanzierte, war ihr Vorsprung dieses Mal nicht ganz so groß. So gab es mit Petra Vlhova am Montag eine Athletin, die einigermaßen mit Gut-Behrami mithalten konnte. Die Technik-Spezialisten fuhr – bei guten Bedingungen – ebenfalls wie auf Schienen und hatte im Ziel nur einen Rückstand von 28 Hundertstel.

Petra Vlhova steht zum 1. Mal überhaupt in einem Super-G am Podest. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Dadurch verteidigte die Slowakin auch ihre Führung im Gesamtweltcup. Vlhova, die in den Speed-Disziplinen immer besser wird, hat nun einen Vorsprung von 42 Punkten auf die zweitplatzierte Gut-Behrami.
Brignone beste Azzurra
Rang 3 sicherte sich im 2. Garmisch-Super-G die Österreicherin Tamara Tippler – mit einem Respektabstand von 74 Hundertstel auf die Siegerin. Beste Azzurra – an Tag eins nach dem Verletzungs-Schock um Sofia Goggia – wurde Federica Brignone auf Rang 7. Mit Francesca Marsaglia, Marta Bassino, Laura Pirovano und Elena Curtoni landeten vier weitere Italienerinnen in den Top-15. Die Grödnerin Nadia Delago konnte als 35. keine Weltcup-Punkte sammeln.

Autor: dl

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