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Petra Vlhova durfte am Sonntag erneut am Siegerpodest posieren. © APA/afp / JUSSI NUKARI

„Da musste ich pushen“: Stimmen nach dem Levi-Wochenende

In Levi standen Samstag und Sonntag 2 Slalom-Weltcuprennen auf dem Programm. Was Dominatorin Petra Vlhova, die beste Azzurra Irene Curtoni und Rückkehrerin Mikaela Shiffrin nach dem Weltcup-Wochenende sagen.

Mit dem 2. Sieg im 2. Rennen setzte die Slowakin Petra Vlhova in Levi ein kräftiges Ausrufezeichen (hier geht es zum Rennbericht).

Für Vlhova war jener am Sonntag der 16. Weltcupsieg ihrer Karriere. Die Titelverteidigern im Slalomweltcup hatte sich nach dem ersten Erfolg am Samstag selbst unter Druck gesetzt. „Es ist nicht so leicht, einen Sieg zu bestätigen. Heute lagen alle eng zusammen, da musste ich pushen. Ich verlasse Levi mit großem Selbstvertrauen. Ich fühle, dass ich heuer viel Kraft habe, aber zu gewinnen ist nie leicht.“

Curtoni zufrieden
Irene Curtoni landete als beste Azzurra auf dem 8. Platz. „Ich habe einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, wird die 35-jährige Lombardin auf der Website des italienischen Wintersportverbandes FISI zitiert. Bereits beim Rennen am Samstag war Curtoni beste Italienerin und beendete das Rennen auf Rang 11. „Natürlich besteht das Ziel nicht darin auf Platz 11 oder 8 zu landen, aber für das erste Weltcup-Wochenende kann ich zufrieden sein“, so Curtoni. Sie sei unter anderem zufrieden, weil sie sich von Fehlern nicht beirren ließ. Dies sei ein guter Anfang, um Schritt für Schritt wieder an die Podestplätze heranzukommen.
Shiffrins Rückkehr
Mikaela Shiffrin meldete sich nach 300 Tagen Pause in Levi zurück. Am Samstag holte die US-Amerikanerin Rang 2, am Sonntag musste sie sich mit Platz 5 begnügen. Für Shiffrin sei es nach dem Tod ihres Vaters und dem emotional schwierigen Jahr das Wichtigste gewesen, wieder Rennen zu fahren und zu erfahren, ob sie das noch will.

„Ich habe so viel Glück gespürt beim Skifahren. Diesen 2. Platz genieße ich mehr als je zuvor. Natürlich kann ich schneller fahren, aber ich hatte Spaß“, machte Shiffrin bereits am Samstag deutlich, dass mit ihr wieder zu rechnen sein wird. Da ihr noch Trainingstage fehlen, wird sie vermutlich das Parallelrennen in Lech/Zürs auslassen.

Autor: am/apa

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