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Ski-Profi schlägt einen überraschenden Weg ein. © NTB Scanpix / STIAN LYSBERG SOLUM

Von wegen Rücktritt: Franzose lüftet sein Ski-Geheimnis

Der Abschied von der Weltcup-Bühne war emotional – und hörte sich ganz stark nach Karriereende an. Doch nun hat ein renommierter Ski-Profi die Szene überrascht und Sportart gewechselt.

„Ich hatte das Glück, von meiner Leidenschaft leben zu können, diesen verrückten Sport ausüben zu können, um die Welt zu reisen, die schönsten Pisten zu befahren und unvergessliche Momente mit meiner zweiten Familie zu teilen“, schrieb Nicolas Raffort Anfang Mai auf Social Media und verkündete so den Abschied aus dem Ski-Zirkus. Doch es war ein Detail am Ende seines Eintrags, das seine Fans doch noch ein wenig rätseln ließ.


„Meine Karriere im Skisport hört nicht auf. Ich suche eine neue Herausforderung und werde euch auf dem Laufenden halten“, so die vielsagenden Zeilen des 30-jährigen Franzosen. Macht er nun als Trainer weiter? Wird er Servicemann? Oder wechselt er ins Management? Fragen über Fragen, die Raffort nun mit einer überraschenden Antwort enträtselte. „Skicross Mode on. Lass uns diese neue Herausforderung angehen“, schrieb er auf Social Media.

Unpopulärer, dafür aber spektakulär
Der Speed-Spezialist, der im Weltcup 62 Mal an den Start gegangen ist, schlägt also einen Weg ein, den seine Zunft-Kollegen in den vergangenen Jahren immer wieder Mal gegangen sind. Weg vom alpinen Weltcup, hin zum spektakuläreren, wenn auch (noch) unpopuläreren Skicross. Hier wird Mann gegen Mann gefahren, hier ist reichlich Action drin, hier wird um jeden Zentimeter gekämpft – kurzum: Skicross ist eine junge Sportart, die enorm viel Potenzial hat.

Deshalb sind alpine Skifahrer auch sehr willkommen, um die Szene aufzuwerten. In Vergangenheit haben etwa die Südtiroler Siegmar Klotz oder Stefan Thanei den gleichen Weg wie Raffort genommen. Bleibt abzuwarten, wie der Ex-Freund von Federica Brignone mit dieser neuen Aufgabe zurechtkommt.

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