
Ski-Superstar Marco Odermatt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / EZRA SHAW
Vor Adelboden-Rennen: Odermatt in Trauer
Im Ski-Weltcup kommt es an diesem Wochenende zu den spektakulären Adelboden-Rennen. Doch auch an Superstar Marco Odermatt sind die tragischen letzten Tage nicht spurlos vorbeigegangen.
08. Januar 2026
Von: det
An diesem Wochenende steht im Ski-Weltcup ein echter Klassiker auf dem Programm. Am Chuenisbärgli gehen die traditionellen Adelboden-Rennen über die Bühne. Normalerweise ist es eine große Party, ein riesiges Fest, das sich in diesem ski-verrückten Ort abspielt. Doch heuer ist es anders. Die Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Silvesternacht – bei der 40 Personen gestorben sind und 116 weitere verletzt wurden – ist immer noch allgegenwärtig.
Das ist bei Marco Odermatt, dem besten Skifahrer der Welt, nicht anders. „Auch wenn der Rennalltag für uns wieder weitergeht, sind unsere Gedanken und unser Mitgefühl natürlich bei den Familien, die durch diese unglaubliche Tragödie auseinandergerissen wurden“, sagt der Gesamtweltcupführende im Interview mit Blick.
In dieser Bar ereignete sich die Tragödie. © ANSA / ansa
Odermatt ist mit den Gedanken bei den Opfern. „Jenen, die das Inferno überlebt haben, wünsche ich alle Kraft und Geduld auf dem Weg zur Genesung. Und all jenen, die sich seit Tagen für sie einsetzen, gebührt unendlicher Dank“, ergänzt Odermatt. Auch der 50-fache Weltcupsieger weiß, dass die Rennen in Adelboden heuer anders sein werden. „Die diesjährigen Chuenisbärgli-Rennen stehen ganz im Zeichen der Solidarität mit Crans-Montana“, so Odermatt.
Am Samstag steht in Adelboden der berühmt-berüchtigte Riesentorlauf an (10.30 Uhr/13.30 Uhr), tags darauf geht zu denselben Uhrzeiten der Slalom über die Bühne.
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